Springe zum Hauptinhalt »

Seiten durchsuchen

0 Artikel, 0,00 €
zum Warenkorb »

Your Shopping cart is empty.

 

Die Schädlinge der Baumwolle in Deutsch-Ostafrika / Die Schädlinge und Krankheiten des Kaffeebaumes in Ostafrika

Die Schädlinge der Baumwolle in Deutsch-Ostafrika / Die Schädlinge und Krankheiten des Kaffeebaumes in Ostafrika

Der Pflanzer, Beiheft Nr. 1; 1914 und Beiheft Nr. 2; 1912
Morstatt, H.
19-0014
gebraucht

sofort lieferbar

95,00 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Autor: Dr. H. Morstatt, Amani
Druck und Verlag: Deutsch-Ostafrikanische Zeitung G. m. b. H.
Daressalam, 1912 und 1914
Privateinband, 16x23 cm, 49 und 87 Seiten, zahlreiche sw-Abbildungen, 1 Farbtafel


Zustand:

1. Sehr gut. Zwei seltene Ausgaben von interessiertem Leser in Privatbindung zusammengeführt.
Selten.


Inhalt:

Zeitschrift für Land- und Forstwirtschaft in Deutsch-Ostafrika, herausgegeben vom Kaiserlichen Gouvernement von Deutsch-Ostafrika. Mit sehr schönen sw- und Farbabbildungen.

Aus dem Beiheft Nr. 1; 1914:

Einleitung:

Die zunehmende Ausdehnung der Baumwollkultur in unserer Kolonie, wie auch die Erweiterung unserer Kenntnisse von ihren Schädlingen lassen eine neue Zusammenstellung der ostafrikanischen Baumwollschädlinge erwünscht erscheinen. Über ausländische Schädlinge haben nur einige wenige, auch für die hiesige Baumwollkultur wichtige Angaben Aufnahme gefunden.

Da es dem praktischen Landwirt an der Möglichkeit fehlt, die in Zeitschriften niedergelegten Erfahrungen zu sammeln und im Bedarfsfalle gleich zur Hand zu haben, soll eine solche Übersicht als Ratgeber dienen, wo es sich um die Erkennung von Schädlingen handelt und ein Bedürfnis nach Mitteln, ihnen zu begegnen, eintritt.

Darüber hinaus soll sie zugleich eine Einführung in die Kenntnis der schädlichen Insekten sein und dadurch die Anregung geben, selbst zu beobachten und sich mit der Insektenwelt der Baumwollpflanzungen vertraut zu machen, auch ehe augenfällige Verluste zum Eingreifen zwingen.

Möge ein Durchblättern der folgenden Beschreibungen zeigen, daß die Erforschung der Schädlinge mit dem wachsenden Bedürfnis nach Aufklärung über sie gleichen Schritt zu halten bestrebt ist. Die Lücken in unserer Kenntnis derselben sollen darum nicht bestritten werden, sie fallen nirgends so sehr auf, als wenn ein abgerundetes Bild ihrer Lebensweise und Bedeutung gegeben werden soll.

Insbesondere fehlt es noch allzusehr an Mitteilungen aus der Praxis, die über die tatsächliche Bedeutung eines Schädlings in den einzelnen Jahren und in verschiedenen Gegenden Aufschluß geben.

Um die Benützung des Heftes zu erleichtern, ist nach dem Inhaltsverzeichnis noch eine besondere Bestimmungstabelle eingefügt, die für alle wichtigeren oder häufiger vorkommenden Schädigungen die betreffenden Insekten anzeigt. Soweit irgend möglich, sind auch deutsche Namen für die Insekten aufgeführt, ein Bestreben, dem leider nach Lage der Dinge eine allzuenge Grenze gesetzt ist.

Ich habe mich bestrebt, in der Darstellung die neuere Literatur über den Gegenstand überall zu berücksichtigen, und habe auch manche noch nicht veröffentlichte Einzelheiten und eigene neue Beobachtungen aufgenommen.

Mit der Aufzählung von Literaturnachweisen wollte ich aber die Beschreibung nicht unnötig belasten und so sind jeweils nur die wichtigsten der in Frage kommenden neueren Arbeiten angeführt Im Einzelfalle kann ja jederzeit leicht Auskunft über alle Quellen gegeben werden, anderseits enthält Zimmermanns „Anleitung zur BaumwollkuWur in den deutschen Kolonien" eine eingehende Aufzählung der bis 1910 erschienenen Arbeiten.

Neben den in dieser Anleitung gegebenen Beschreibungen sind die eigentliche Grundlage der vorliegenden Arbeit die vielen, in den „Mitteilungen aus dem B. L. Institut," in den „Berichten über Land- und Forstwirtschaft in Deutsch-Ostafrika" und im „Pflanzer" veröffentlichten Aufsätze und Notizen über das Thema. Auch die neuere Zusammenstellung der Baumwollschädlinge von A u l m a n n in der „Fauna der deutschen Kolonie" (1912) ist berücksichtigt worden.

Die Abbildungen sind von dem Zeichner des Institutes, Mas Achmed, angefertigt. Der farbigen Tafel lagen meist die in Zimmermanns Anleitung veröffentlichten Abbildungen zu Grunde, bei den übrigen ist, soweit sie nicht nach der Natur neu hergestellt sind, die Quelle angeführt.

Amani, im November 1913