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Die Pfeilgifte der !Kung-Buschleute

Die Pfeilgifte der !Kung-Buschleute

Studie über Pfeilgifte, die die !Kung-Buschleute aus Käfer-, Larven- und Schlangengiften, Spinnentieren und Pflanzengiftzusätzen herstellen.
Nadler, Oskar
13821
9783980639255
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Buchtitel: Die Pfeilgifte der !Kung-Buschleute
Autor: Oskar Nadler
OSERNA - africana - VERLAG
5. erweiterte Auflage, Heidelberg 2004
ISBN-10: 3980639258
ISBN-13: 9783980639255
Broschur, 21x30 cm, 80 Seiten, 107 Farbabbildungen, 3 Karten


Beschreibung:

Bis in die jüngste Zeit wurde angenommen, dass die Buschleute die einzige ethnische Gruppe auf der Welt ist, die ein rein tierisches Pfeilgift benützt. Dies ist jedoch nur bedingt richtig. Inzwischen weiß man, dass kolumbianische Indianer ebenso ein tierisches Pfeilgift verwenden, das aus den Drüsenausscheidungen einer Kröte stammt.

Während es inzwischen gelungen ist, die Kröten zu züchten, um damit die Grundlagen für exakte Forschungsarbeiten zu schaffen, ist hinsichtlich der Pfeilgiftkäfer wenig Grundlegendes geschehen. Zudem sind Einzelergebnisse weit verstreut nur in Fragmenten zu finden und übrigens waren in Afrika Beigaben von Zusätzen, die von allerlei Kröten herrührten, weit verbreitet.

Außer den Pfeilgiften, die von den Buschmännern aus den Larven gewisser Käfer gewonnen werden, haben diese von alters her die Gifte von Schlangen, Skorpionen und Spinnen angewendet. H. Schinz war der erste naturwissenschaftlich ausgebildete Forschungsreisende, der bei der Zubereitung des Larvenpfeilgiftes gegenwärtig war. Er erkannte den Zusammenhang zwischen einer Larve als monophagen Pflanzenfresser und einer Wirtspflanze (Commiphora africana).

Die wenigen Larven die er beschaffen konnte, trockneten während der langen Reise nach Europa völlig ein. Fleck brachte einige Jahre später eine brauchbare Anzahl Kokons nach Deutschland. Er sprach noch von „Fliegen" und von „Raupen", deren Puppen zerbrochen und deren Eingeweidesäfte von den Buschmännern auf die Pfeile aufgetragen würden. […]