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Die abhängigen Herren: Deutsche Identität in Namibia

Die abhängigen Herren: Deutsche Identität in Namibia

Die ethnische Identität der Deutschen in Namibia als die von bestimmten Gruppen und Faktoren abhängigen Herren in einer im Umbruch begriffenen Gesellschaft, ist Gegenstand dieser Untersuchung.
05-0524
3-89473-651-8
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Titel: Die abhängigen Herren
Untertitl
: Deutsche Identität in Namibia
Autorin: Brigitta Schmidt-Lauber
Reihe: Interethnische Beziehungen und Kulturwandel, Band 9
Verlag: Lit-Verlag
Münster; Hamburg 1993
ISBN 3894736518 / ISBN 3-89473-651-8
Originalbroschur, 14 x 20 cm, 204 Seiten, 1 Karte

Zustand:

Gut. Geringe Gebrauchsspuren. Inwendig sauber.
Nicht häufig zu finden.

Beschreibung:

Die ethnische Identität der Deutschen in Namibia zwischen kolonialem Sendungsbewußtsein und Neubestimmung in einer Gesellschaft im Umbruch ist Gegenstand dieser kulturwissenschaftlichen Untersuchung. Auf der Grundlage einer mehrmonatigen Feldforschung spürt die Autorin dem Selbstverständnis deutscher Namibierinnen und Namibier und der alltäglichen Dimension von Ethnizität nach. „Ethnos" und „Rasse" werden nicht als vorgegebene Größen, sondern als Ergebnis der Konstruktion von Grenzen betrachtet. Der Blick richtet sich dabei auf die historischen Hintergründe sowie auf die aktuellen sozialen Verhältnisse bis zur Unabhängigkeit des Landes.

Inhalt: Die abhängigen Herren. Deutsche Identität in Namibia

Inhalt
Vorwort
I. Namibia: »Als war's ein Stück von uns«
II. Zum Forschungsfeld

1. Ethnische Identität aus kulturwissenschaftlicher Perspektive
2. Empirische Forschung im Spannungsfeld Namibia
III. Der Rückhalt: Die historische Grundlage des Selbstverständnisses deutscher Namibier
1. Deutsche Kolonialherrschaft (1884-1915): Das Fundament
a) Strukturelle Voraussetzungen deutscher Kolonialpolitik in Südwestafrika
b) Erwartung versus Erfahrung — Interessenantagonismus zwischen Deutschen und Afrikanern
c) Soziale Leitbilder und koloniale »Frauenfrage«
d) Soziale Situation und koloniales Selbstverständnis
2. Südafrikanische Mandatsherrschaft (1915-1948): Die Konstituierung als ethnische Gruppe
a) Ethnische Polarisierung nach dem Machtwechsel
b) Nationalsozialismus in Südwestafrika und seine Folgen
3. Namibia unter südafrikanischer Herrschaft (1948-1989): Die Konsolidierung der Ethnizität
a) Partielle Revision des Standorts: Die loyalen Staatsbürger
b) Die Beziehungen zur Bundesrepublik: Betonung der Eigenständigkeit
c) Die näherrückende Unabhängigkeit:
Versuche der politischen Mobilisierung
IV. Zum Südwester Heimatbegriff
1. Kollektives Gedächtnis: Das »Recht auf Heimat«
2. Natur und Sprache: Symbole der »Heimatliebe«
V. Soziale Lage und ethnische Grenzen
1. Zur sozialen Lage deutscher Namibier
2. »Suum Cuique«: Grenzziehungen im Alltag
VI. Untergangsszenarien und Hoffnungsschimmer: Rezeption des politischen Wandels
1. »Wenn es los geht«: Deutungen der Unabhängigkeit
2. Die Apokalypse läßt auf sich warten: Die Republik Namibia
VII. Ende der Ethnizität?
Abkürzungsverzeichnis
Literatur
Informanten (Pseudonyme)
Dokumentationsmaterial


Auszug aus diesem Buch: