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Diamanten im Sand. Das wechselvolle Leben des August Stauch

Diamanten im Sand. Das wechselvolle Leben des August Stauch

Über die Entdeckung der Diamantenlagerstätten in Deutsch-Südwestafrika 1908
13555
978-99916-40-76-1
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Diamanten im Sand. Das wechselvolle Leben des August Stauch

Autorin: Olga Levinson
ISBN 978-99916-40-76-1 (Namibia)
ISBN 978-3-936858-02-0 (Deutschland)
Kuiseb Verlag
Windhoek, 2007
Broschur, 16x24 cm, 224 Seiten, zahlreiche sw-Fotos


Beschreibung:

Nichts in der Welt übt eine so unwiderstehliche Faszination aus wie Diamanten. Für sie setzen Menschen alles aufs Spiel. Sie verraten, lügen, betrügen und morden. Sie verspielen Ehre, Freundschaft und Treue und ertragen jede Entbehrung und Gefahr.

Denn Diamanten verwirklichen Träume. Ihr Besitz bringt Ansehen und Macht. Sie ebnen den Weg zu Präsidenten und Königen. Auf wunderbare Weise verwandeln sie Habenichtse in Millionäre. Das hat auch August Stauch erlebt.

Dies ist die wahre Geschichte eines einsamen Bahnmeisters an einem der ödesten und gottverlassensten Orte der Welt, der durch Zufall auf Diamanten stieß und damit die in der Welt reichste Quelle dieser Edelsteine erschloss. Es ist eine menschliche und ergreifende Geschichte, die noch nie vollständig erzählt worden ist.


Diamantenfieber:

Als die ersten Gerüchte über Diamantenfunde in Lüderitzbucht durchsickerten, nahm man sie mit größter Zurückhaltung auf. Was wusste so ein „Greenhorn" wie Stauch, der gerade erst nach Südwest gekommen war, schon groß von Diamanten?

Erfahrene Geologen und Prospektoren hatten die Wüste durchforscht. Wo sie gescheitert waren, würde ein Bahnbeamter, der nur eine Teilstrecke zu überwachen hatte, wohl kaum Erfolg haben. Die meisten hielten Stauch für einen Träumer und machten ihre Witze über den Diamantensucher in der Wüste.

Die Swakopmunder Zeitung zitierte verschiedene Stimmen, die es für unmöglich hielten, dass Diamanten in der Wüste zu finden seien, und die Windhoeker Nachrichten sprach von angeblichen „Funden", die nur dazu dienen sollten, Gutgläubige hinters Licht zu führen.

Als Stauch jedoch „auf sehr großzügige Weise" in Swakopmund Diamanten verschenkte, löste das einige Aufregung aus und fand Beachtung in der Deutsch-Südwestafrikanischen Zeitung. Stauch zeigte ihrem Reporter 200 kleine Steine.

Die Zeitung wies darauf hin, es sei unwahrscheinlich, dass er, nur um Leute zu betrügen, so viele Steine verschenkte, wenn er nicht wusste, wo reichlich Nachschub zu finden sei. Es war Stauchs Vorteil, dass niemand so recht an die Funde glaubte. So konnte er ungestört seine Felder abstecken. Als die Funde jedoch in Lüderitzbucht amtlich bestätigt wurden, sammelten sich die Menschen in Gruppen an den Straßenecken. In den Bars knisterte die Spannung, die Nachrichten flogen von Mund zu Mund.

Der Schürfer Baericke beschreibt, wie er die Neuigkeit zum ersten Mal hörte. Sein Freund Max Blödorn, Sekretär bei der Eisenbahn, stürzte zu ihm ins Büro und rief: „Hallo, Baericke, hast Du schon gehört- bei Kolmanskuppe sind Diamanten gefunden worden!"

Baerickes Reaktion zeigte, was viele damals dachten: „Wahrscheinlich Schwindel", sagte er, „ein gerissener Geschäftsmann."
„Nein, nein", rief Blödorn, „es stimmt!"
„Aber wie können in der Namib Diamanten gefunden worden sein? Das ist ausgeschlossen!"

Blödorn berichtete, die Nachricht stamme von seinem Vorgesetzten Kreplin, der ihm aufgetragen habe, alle Besenstiele und alle leeren Bierkisten, die er nur finden konnte, in die Eisenbahnwerkstatt zu bringen, um daraus Schürfpfähle machen zu lassen. Und er fuhr fort: „Heute Morgen ist ein ganzer Waggon mit Schürfpfählen nach Kolmanskuppe abgegangen. Auf ihnen stand: ,Edelmineralschürffeld. Eigentümer August Stauch. Und das Datum’."

Die beiden beschlossen, sich von Thomas Kendrick, einem älteren Herrn, der später Diamantenhändler wurde, Genaueres sagen zu lassen. Der zeigte ihnen 4 winzige, schmutzige Steinchen in einer Flasche. Sie waren sehr enttäuscht. „Sind das wirklich Diamanten?", wollten sie wissen. Von den Steinchen gingen 12 oder mehr auf einen Karat und sie waren jeder nur ein paar Mark wert. Die beiden jungen Leute meinten, es lohne sich kaum, dafür die Strapazen eines Lebens in der Wüste auf sich zu nehmen. Natürlich taten sie es doch!

Jeder tat es. Das Postamt in Lüderitzbucht glich plötzlich einem Bienenkorb mit all seiner emsigen Geschäftigkeit. Mengen an Telegrammen und telegrafischen Ansuchen um Schürfscheine belasteten die Linie und wurden weitergeleitet an die DKG in Swakopmund. Der Bäcker Franz Schuster war einer der ersten, der sich mit Haut und Haaren der Suche verschrieb, und er spielte später eine wichtige Rolle in der Geschichte der Diamanten. Vorsichtiger war Friedrich Knacke, der einige Monate nach Stauch in Lüderitzbucht angekommen war, auch er seiner Gesundheit wegen. Bei ihm waren es Magengeschwüre.

Knacke war ein seriöser und ehrgeiziger junger Mann, der in einer Bank in Hamburg gearbeitet hatte. Da ihm das Geld für die Ausreise fehlte, wandte er sich an die Deutsche Ostafrika Linie und erhielt einen Posten als Zahlmeister auf einem ihrer Schiffe. Er besuchte Lüderitzbucht im Jahre 1906 und kehrte später mit der Schutztruppe zurück. Im September 1907 nahm er eine Stellung bei der Woermannlinie in Lüderitzbucht an.

Anfänglich zweifelte auch Knacke daran, dass Diamanten gefunden worden waren. Wie viele in Lüderitzbucht wusste er nichts über diese Steine. Er beschloss, sich das fehlende Wissen aus einer Enzyklopädie in der Woermann Bibliothek zu holen. Dort erfuhr er, dass ein Diamant kristallisierter Kohlenstoff ist - und das machte es noch weniger glaubhaft, dass solche Steine in der Wüste gefunden werden konnten.

Schließlich wandte er sich an einen alten Hasen in dem Geschäft, an Charles Bannau. Charly hatte einst in Kimberley gearbeitet und später ein Vermögen in Gold gemacht. Durch unkluge Geldanlagen hatte er sein ganzes Vermögen verloren und es war ihm nichts anderes übrig geblieben, als Kellner in einem Swakopmunder Hotel zu werden. Da kam die Nachricht von den Diamantenfunden und das alte Schürffieber brach bei ihm aus, aber er besaß nicht einmal genug Geld für die Reise nach Lüderitzbucht.

Er war so verzweifelt, dass der Wirt und einige Gäste Mitleid mit ihm hatten und die nötige Summe zusammenlegten. Sofort machte er sich auf den Weg nach Lüderitzbucht und dort wurde er für die Amateurschürfer aufgrund seiner Erfahrungen ein viel gefragter Mann.

Er lehrte die eifrigen Anfänger, dass man zum „Waschen" der Diamanten nichts weiter brauchte als eine Schaufel, ein rundes Drahtsieb, einen Waschzuber und eine leere Bierkiste. Der Wüstensand wurde in das Sieb geschaufelt, das man dann kräftig schütteln musste, damit der feine Sand herauslief und nur die Steine zurückblieben. Dann tauchte man das Sieb in den Zuber mit Meerwasser. Dort schüttelte man es noch einmal und kippte dann seinen Inhalt in die leere Kiste. Die unterschiedlichen Steine formten ein Muster, das von ihrem spezifischen Gewicht abhing. In der Mitte lagen in einem Kreis von Granaten die Diamanten.

Nachdem Bannau dem jungen Knacke erklärt hatte, dass Diamanten in vulkanischen Schloten gefunden würden, die aus dem Inneren der Erde kamen, war er mehr denn je davon überzeugt, das Ganze sei ein Schwindel. Dafür würde er nicht einen einzigen Pfennig seines sauer verdienten Geldes aufs Spiel setzen. Aber wie fast alle anderen Lüderitzbuchter konnte er der Verlockung, mit einem Schlag reich zu werden, nicht widerstehen. Sein Jugendtraum war ein Tabakladen in Hamburg gewesen, aber das Schicksal wollte, dass er wie Stauch ein reicher Diamantenproduzent wurde.

Immerhin ist es erfreulich, dass der alte Schürfer Charly Bannau sein Leben als wohlhabender Mann beendete. Im hohen Alter heiratete er eine Witwe und bekam mehrere Kinder. Das Paar übernahm ein Hotel in Kuibis, einer kleinen Bahnstation zwischen Lüderitzbucht und Keetmanshoop. Baericke berichtete amüsiert, dass Frau Bannau das Hotel führte und Charly ihr bester Gast war.

Der Reichsgeologe Dr. Range bestätigte die Echtheit der Funde und nun waren auch die größten Skeptiker überzeugt. Das Wettrennen der Glücksritter begann. Alles was in Lüderitzbucht Beine hatte, machte sich auf zu den Diamantenfeldern. Die besser Gestellten sorgten für die Finanzen, die Ärmeren bildeten die Arbeitskräfte. In Kolmanskuppe kamen sie an auf Karren, zu Pferde, auf Kamelen, in Ochsenwagen und sogar zu Fuß. Das Geschäftsleben in Lüderitzbucht kam zum Stillstand. Büros und Läden waren geschlossen, selbst Polizisten waren nicht mehr zu finden.

Dr. Range hatte den Auftrag erhalten, sofort Schürffelder für die Regierung zu belegen, und unter Polizeischutz brachen er und seine Leute am 28. Juni im Morgengrauen auf. Alles war vollkommen geheim gehalten worden. Da sie so früh losgezogen waren, konnten sie die besten Felder belegen mit Ausnahme eines einzigen - der Bäcker Schuster war noch früher dort.

Die Regierung hatte nicht die Absicht, größere zusammenliegende Felder zu belegen, sondern sie ließ abstecken, wo immer es günstig schien. Hierbei spielte mehr das Glück als der Verstand eine Rolle. Stauch machte das alles nichts mehr aus, denn er hatte den zeitlichen Vorsprung gut nutzen können. Auch hatten ihm seine Erfahrungen in der Wüste und seine Kenntnisse als Landmesser gute Dienste geleistet.

Telegramme gingen hin und her zwischen der Kolonie, dem Kaiserlichen Kolonialamt in Deutschland und dem Gouverneur in Windhoek. Die Sicherung der Interessen des Reiches wurde zum Hauptanliegen der Behörden und alle zuständigen Beamten erhielten entsprechende Anweisungen.

Die Nachricht von den Diamantenfeldern erregte weit und breit Aufsehen. Ein Rechtsanwalt aus Lüderitzbucht, Dr. Reinshagen, der zu diesem Zeitpunkt zufällig zu Besuch in Deutschland war, reagierte sofort und gab telegrafische Anweisungen, in seinem Namen Schürffelder zu belegen. War er auch fern vom Ort des Geschehens, dachte er doch nicht daran, sich von der allgemeinen Schatzsuche ausschließen zu lassen.

Matrosen verließen ihre Schiffe, Händler ihre Läden, Familienväter Haus und Hof und alle, egal welcher Herkunft und welcher Gesinnung, strömten nach Lüderitzbucht. Die Unterkünfte waren überfüllt - hier und da musste man sich zu sechst ein winziges Zimmer teilen. Alles wurde knapp - vor allem das Wasser. Die Preise stiegen sprunghaft. Der ganze Diamantenabbau war ein Chaos. Zu jener Zeit steckte man nach alten Bergbaugesetzen die Felder kreisförmig mit einem Radius von einem Kilometer ab. Das war sehr unpraktisch, denn so griffen die Felder ab und zu ineinander über; das führte natürlich zu Streit und Prozessen.

Da nur sehr wenige etwas über den Abbau von Diamanten wussten, arbeitete man auf die primitivste Weise. Die Männer hockten auf ihren Knien oder lagen auf dem Bauch und buddelten im Sand nach Diamanten. Man sammelte sie mit der scharfen Seite einer Messerklinge auf und legte sie in eine Blechdose, die einfach an einer Schnur um den Hals hing. An manchen Stellen konnte man schon innerhalb einer Stunde Diamanten finden, an anderen dauerte es ein paar Tage.

Der Schürfer Fred Cornell, selbst keine alltägliche Persönlichkeit, der nach Lüderitzbucht gekommen war, um sein Glück zu finden, gibt eine lebendige Beschreibung der Zustände. Er hat einige unterhaltsame Bücher über seine Abenteuer und Erlebnisse geschrieben. Im Jahre 1922 ging er nach London, um Kapital für eines seiner neuesten Unternehmen aufzutreiben. Kurz nachdem er seinem Verleger das Manuskript mit dem Titel „A Treasure Hunt in the Land of Thirst" (Schatzsuche im Durstland) übergeben hatte, wurde er von einem Auto überfahren und getötet. Schließlich wurde gesetzlich festgelegt, dass Datum und Uhrzeit über den Vorrang entschieden.

Cornell beschreibt die Wasserknappheit in Lüderitzbucht und die verzweifelten Versuche der Menschen, sich mit Meerwasser zu waschen. Das verschlimmerte natürlich die Schmerzen, die vom Sonnenbrand herrührten, der „unvermeidlich ist in einem Land, in dem die glühenden Strahlen der subtropischen Sonne mit doppelter Intensität vom blendenden, alles durchdringenden Sand zurückgeworfen werden."

Das Tragen eines Tropenhelms war in der Wüste unbedingt nötig, aber selbst das bot keinen ausreichenden Schutz gegen das grelle Leuchten des Sandes, der die Sonnenstrahlen wie ein großer Spiegel reflektierte. Deshalb trug man Brillen mit Rauchglas und einem Seitenschutz aus Gaze.

„Diese", betonte Cornell, „sind unbedingt wichtig während der Sandstürme, bei denen man keine Hand vor Augen sehen kann und die ein wichtiger Bestandteil des Lüderitzbuchter Wetters sind." Er gehörte zu denen, die fest an die Existenz der legendären Oase voller Diamanten glaubte, die „Buschmannparadies" oder „Hottentottenparadies" genannt wurde.

Stauch hatte entdeckt, dass die Diamanten in den Tälern zwischen den Sanddünen größer und zahlreicher waren als auf den Dünen, und das merkten die anderen Schürfer ebenfalls bald. Es begann ein Wettlauf auf die Täler. Das zeigt sich in den Namen der neuen Diamantengesellschaften, die Grillental, Zillertal, Pusztatal und Charlottental hießen.

Wind und Wetter hatten die Steine in der Wüste schon vorsortiert, und sie waren erstaunlich einheitlich in der Größe. Das machte die Suche weniger spannend als in Kimberley, wo große und kleine Steine durcheinander lagen. Es ermöglichte auch das sogenannte „Salzen" von Feldern - was heißt, dass man in betrügerischer Absicht Steine ausstreute, um Schürffelder oder Anteile einer Gesellschaft gut verkaufen zu können.

Als fast das ganze Land im Bezirk Lüderitzbucht abgesteckt war, wechselten die Schürffelder des öfteren den Besitzer und da es schwierig wurde, neue Schürfscheine zu bekommen, wurden die vorhandenen zu immer höheren Preisen gehandelt. Gesellschaften und Syndikate bildeten und verwandelten sich mit atemberaubender Geschwindigkeit. Manchmal waren die Diamanten, die als Beweis für die Bonität eines Feldes vorgewiesen wurden, die einzigen, die der neue Besitzer überhaupt von dem gekauften Feld zu sehen bekam.

Am 18. Dezember 1908 berichtete Dr. Paul Range, dass sogar Steine von zweieinhalb Karat gefunden worden waren. Stauch beschäftigte etwa 20 weiße und 50 farbige und schwarze Arbeiter. Eine große Anzahl von Steinen ging verloren und sehr viele wurden gestohlen. Trotzdem waren die Gewinne hoch, weil die Unkosten nicht mehr als 2 bis 3 Mark pro Karat betrugen und die Arbeiter 28,50 Mark pro Karat bekamen.

Einige der ersten Diamantengesellschaften waren Germania, die Swakopmunder Diamantengesellschaft, dieAuchab-Gesellschaft, Karlstal, Phönix und Glück Auf. Manche Gesellschaften existierten nur auf dem Papier. Die Ergiebigkeit der Felder wurde sehr unterschiedlich eingeschätzt. Der Reichsgeologe war der Meinung, dass die durchschnittlich 200 Karat pro Tag bei sachverständiger Führung auf 2 000 Karat erhöht werden könnten. Seiner Schätzung nach konnten eine halbe Million Karat im Jahr gefördert werden, was einen Bruttogewinn von etwa 30 Millionen Mark bedeuten würde.

Bis Mitte 1909 hatte die Entwicklung schon einen enormen Aufschwung genommen, und auf den Feldern arbeiteten mehr als 40 weiße und 250 nicht weiße Arbeiter. Im Durchschnitt wurden täglich 500 Karat produziert. Die meisten Diamantenförderer machten es anders als Stauch: Sie bearbeiteten nur die reichen oberen Lagen, um die Unkosten gering zu halten. Stauch jedoch ließ regelrechte Gräben ziehen, und obwohl er sehr gute Felder hatte, überstiegen seine Unkosten sechs Mark pro Karat.

Bald nachdem Stauch seine ersten Funde gemacht hatte, schrieb er an seine Frau. Ida war mit den beiden Kindern Hans und Marianne während seiner Abwesenheit zu ihrer Mutter nach Franzburg gezogen. Erwartungsvoll öffnete sie seinen Brief und zu ihrem Erstaunen fielen ein paar kleine Steine heraus. Erst nachdem sie den Brief gelesen hatte, begriff sie, dass die Steinchen Diamanten waren. Als sie Jahrzehnte später gefragt wurde, was ihre erste Reaktion gewesen sei, antwortete sie mit der ihr eigenen Bescheidenheit: „Das hat mich gefreut."

Es ist erstaunlich, mit welcher Gelassenheit sie die Nachricht aufnahm, dass ihr Mann, der Deutschland verlassen hatte, um eine bescheidene Stellung als Bahnbeamter in der Wüste anzutreten, jetzt plötzlich eine Berühmtheit war und Aussicht hatte, Millionär zu werden. […]


Vorwort:

Einfuhrung
Die Familie Stauch
Ankunft in Deutsch-Südwestafrika
Lüderitzbucht
Die Wüste
Die großen Diamantenfunde
Diamantenfieber
Bangen um die Zukunft
Der folgenschwere Besuch seiner Exzellenz
Kontrolle und Monopol
Verleumdung
Die Hände voller Diamanten
Ein gestohlenes Vermögen
Stauchs Zeitgenossen
Freude und Enttäuschung
Die gute alte Zeit
„Diamonds are a girl's best friends"
Idas erster Besuch
Das Hottentottenparadies
Glückliche Tage in Zehlendorf
Farmerei und Politik
Das Oppenheimer Gutachten
Versteckte Diamanten
Die große Übernahme
Die Blütezeit
Land und Besiedlung
Diamanten im Überfluss
Probleme und Konfrontationen
Der Ruin
Dordabis und ein neues Leben
Das einsame Ende
Epilog
Noch immer liegen Diamanten in der Wüste
Nachwort: Diamanten für immer?
Worte des Dankes
Bibliografie
Personen- und Firmennamenregister

Personen- und Firmennamenregister:

A. Dunkelsbuhler and Company 16
A. und E. de Pass 30 siehe auch De Pass, Spence und Co.
ACDM siehe African Coastal Diamond Mining
AEG siehe Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft
AGV siehe Aktiengesellschaft für Verkehrswesen
African Coastal Diamond Mining 201
Afrika Bank siehe Deutsche Afrika Bank
Aktiengesellschaft für Verkehrswesen 19, 20, 45, 158 - 160, 166, 195, 206
Albrecht, Johann, Herzog von Mecklenburg, Vorsitzender der DKG 114
Alexander, Kapitän 28
Alexander, der Große 9
Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft 61
Allmana Svenska 202
Anglo-American Corporation of South Africa Limited 154, 155
Annental 145
Argyle Mine 202
Aschenborn, Richard, Kapitän 33
Ashton Joint Venture 202
Asscher, Abraham 14
Asscher, Joseph 14
Asscher (Diamantenschleiffirma) 14
Asta Chemie-Werke 163,181
Astor, Nancy 13
Astor, Waldorf 13
Atherstone, Dr., William Guybon 10
Atmore, Alice 112
Auchab-Gesellschaft 54
Auguste Viktoria, Kaiserin 114
B
B. Burmeister & Co., Juwelierfirma 62
Baericke, Max Ewald 42, 43, 48, 49, 64, 65, 97, 118, 132, 133, 206
Bailey, SirAbe 174
Balfour 157
Barn (Transportfahrer) 11
Bannau, Charles (Charly) 49
Barclays Bank 127
Barnato, Barney 14, 15Barnato Diamond Mining Company siehe Kimberley Central Company
Bauer 109
Baumgart, W., Schuldirektor, 111
Bause, Albert, Baumeister 113
Bayer, E., Zahnarzt 112
Becker, Gustav 174
Beetz, Dr., Werner 93, 101
Beit, Alfred 15, 144
Berliner Gründergesellschaft 144
Berliner Handelsgesellschaft 160
Bismarck, Otto von 33
Blödorn, Max 48
Blohm, E.G. (Heini) 197, 198
Blum, Vorarbeiter 43
Blümers, Dr. Arzt 152
Böhmer, Dr., Rudi, Bezirksamtmann 73, 74, 113, 127, 134
Bonaparte, Napoleon 13, 137
Boteler, Leutnant 29
Botha, Louis, General 149, 155, 156
Böttcher, Friseur 97
Bredow, Walter 40, 156-158
Brill, Bezirkshauptmann 59, 63, 64
Brittan, Michael 157
Brown, Polizeispitzel 73
Burchardt, Bergbauingenieur 45
Busch, O.W.A. 73
Busch, Firma O.W.C. 96
Busch, Otto, Architekt 104
Buschtal 145
CDM siehe Consolidated Diamond Mines
CSO siehe Central Selling Organisation
Caplan, Gebrüder 172, 173
Carew, Kapitän 31
Carstens, Jack 172, 201
Carstens, William 172
Celliers, Dr., Geologe 172, 173, 175
Cellini, Benvenuto 9
Central Selling Organisation 16, 175, 176, 202, 203, 205
Charlottental 53, 73, 94, 97, 145
Charlottental-Diamantengesellschaft 73
Charlottental Diamantensyndikat 97
Cherniavsky 109
Christian, David, Nama-Häuptling 30, 32, 79Coetzee, Jan 174
Coetzee, Theunis 172,174
Collins, Sam 200
Collis-Diamantensyndikat 38
Collis, E. Kenyon 38
Condip Properties 198
Consolidated Diamond Mines ofSouth WestAfrica, Ltd. 92, 100, 101, 111, 156, 157,
159,160,176,181,199,200,203
Cornell, Fred 51 - 53
Cullinan, Annie 12
Cullinan, „Dinkie" siehe Cullinan, Annie
Cullinan, Sir Thomas, Major 11, 12, 16
DKG siehe Deutsche Kolonialgesellschaft für Südwestafrika
Dahlerus, Birger 182; siehe auch Nissen, Elisabeth
de Beer, Diederick 11
de Beer, Johannes 11
De Beers siehe De Beers Consolidated Mines Limited
De Beers Botswana Mining Company (Debswana) 201
De Beers Consolidated Mines Limited 11, 15, 16, 38, 43, 56-59, 61, 65, 68, 69, 84,
144 - 147, 149, 152, 154, 155, 157, 175,176,200 - 205
De Beers Marine Namibia 205
Debswana, siehe De Beers Botswana Mining Company
Debus, Gabriele 186
Debus, Käthe siehe Stauch, Käthe
Debus, Max 177
Debus, Renate 186
Debus, Thomas 186
de Meillon, Hauptmann 89, 146, 149, 157
de Pass, Aaron 29, 30 - 33
de Pass, Daniel 29, 30, 80, 157
de Pass, Elias 29
De Pass & Co. 79
De Pass Company 31
De Pass, Spence & Co. 30,77,79,80,120
de Praun, Paulus, Kunstsammler 164
Dernburg, Bernhard, Dr., Staatssekretär 59 - 64, 66-71, 74, 75, 120, 207
de Sancy, Seigneur (französischer Botschafter in der Türkei) 13
Desert Mining Resources 201
Deubier, G. 111
Deutsche Afrika Bank 67, 118, 127
Deutsche Diamantengesellschaft 74, 81, 85, 90, 126, 145, 149, 157
Deutsche Kolonial Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft 20
Deutsche Kolonialgesellschaft für Südwestafrika 33, 37, 41, 44, 48, 67, 74, 80, 90, 92,
113, 114, 134, 136, 157,207
Deutsche Ostafrika Linie 49, 98
de Villiers, Johann 201
Diamant Regie des Südwestafrikanischen Schutzgebietes 67 - 69, 120, 121, 143, 144,
147,148
Diamanten Aktiengesellschaft 67, 157
Diamanten Pachtgesellschaft 69, 157
Diamond Producers' Association 175
Diamond Trading Company 202
Diaz, Bartholomöu 27 - 29
Dominik, Hans 163
Doyie, Sir Arthur Conan 38
Dresdner Bank 45
Dubrowicz 115
Dudley, Earl of 11
Duminy, Kapitän 28
du Preez, Ben 201
Dyckerhoff 166
Dyckerhoff und Widmann Aktiengesellschaft 166, 187, 195
Ebert 118-122
Eden, Kapitän T. E. 28
Edward VII. (König von England) 12
Einstein, Albert 184-186
Elektriska Aktiebolaget 202
Elisabeth, die Heilige 18
Eriksson, Axel 111
Erzberger, S. W. 69
Eschen, Polizeihauptmann 73
Espehahn 138
Fielding, Händler 38
Fincham.A.T. 200
Fischer, Dr. Paul 115
Frauenholz, Kunsthändler 165
Fredericks, Josef, Nama-Häuptling 32, 33, 132
Fredericks, Traugott 132,133
Freese 134, 138
Freiberg 81, 82
Friedrich, Adolf, Herzog 177
Fritzsche, Dr. Max 142
Frobenius-lnstitut 197
Fromm, Bezirksamtmann 140, 141
Fuchs, Baurat 19,20,126,127
Fürstenberg, Curt 159, 160
General Electric Company 202
General Motors
Gerlich, Paul 67
German Relief Organisation 197
Germania 54
Gerson, Dr. 163
Gesellschaft für Kolonial-Werte 157
Gibeon Schürf- und Handelsgesellschaft 38
Glockemeier, Georg 101
Glück Auf 54
Glück Auf, Diamantengesellschaft 126
Goerke, Leutnant 63
Goerke, Inspektor H. 126
Goethe, Johann Wolfgang von 138, 188, 191
Goliath, Christiaan, Häuptling der Nama aus Berseba 143
Gordon, Gebrüder 172, 173
Graaf, Sir David de Villiers 156
Graaff's Trust Limited 81,156
Griffith, Kapitän 31, 38
Grillental 53
Grimm, Hans 38
Güttier 118-122
H.M. Association 174,175
Haack, Hanni siehe Knacke, Hanni
Hahn, Prof. 59
Hahn, Hugo 196
Hähnel, Ernst 165
Hamburger Kolonialkontors 115
Hans Merensky Foundation 196
Hartmann, R. 63, 73
Heim, Georg, Chemiker 83, 84
Heligoland 145
Hertzog, James, Barry, Munnik, Premierminister, General 175
Herz, Leopold 57, 144
Hesse 118-122
Hexenkessel 79Hill,John Hugo 162
Hintrager, Dr. Oskar, Geheimrat 57, 59, 75, 134
Hirsche, H. 144
Hirsekorn, Dr. 178, 180
His Master's Voice 182
Hitler, Adolf 190
Hoffmeister, Dr. Cuno 141
Hope, Henry Thomas 13
Hörlein, Hans, Baumeister 100, 101, 161
Hörn, Werner 183
Hüll, Henry Charles 154-157
Hüttich, Pfarrer 17
Idatal 77, 79, 82, 97, 100
Imperial Cold Storage 168
Itten, Prof. Johannes 162, 177
Jacobi, Landmesser 22
Jacobs, Erasmus 10
Jäger, Ernst 186
Jagersfontein 146, 147
Jakob, Hererojunge 77, 78
James l 13
James II 13
Jehan,Schah 14
Jeppe, Sir Julius 174
Joel, Solly 15, 16
Joel, Stanhope 15
John Burmester & Spence 96
Jones, J.M. 57
Jones, Kapitän R. 38
Jörg, Junker siehe Luther, Martin
Joyce 95, 96
Jwaneng-Mine 201
Kabilenski, H 104
Kahn, Sali 98, 99
Kaiser, Prof. Erich 93, 101, 126, 130, 145, 206
Kaiser Wilhelm 34Kant, Immanuel 191
Kaokoveld Exploration Company 201
Kapps, Hotelier 65, 97, 105, 109, 116
Karlstal 54
Katharina die Große 12
Katharina von Medici 9
Kaukausibtal 97-99
Kaukausibtal Diamantengesellschaft 97
Kaukausibtal Syndikate 98
Kendrick, Thomas 48
Kennedy 172
Kimberley Central Company 15
Kippers, Dr. H.C. Ewald 163
Klinge 132, 133
Klinghardt, Georg 89 - 93
Knacke, Friedrich 49, 94 - 96, 115, 145, 149, 172
Knacke, Hanni 115
Koffiefontein 146
Kolle, Leonard 100, 101, 161, 186
Kolman, Jonny 100
Kolmanskuppe Diamantengesellschaft 67, 70, 73
Kolmanskuppe Diamanten Mine 145
Kolmanskuppe Gesellschaft siehe Kolmanskuppe Diamantengesellschaft
Koloniale Bergbaugesellschaft 45, 67, 69, 102, 145, 156
Koloniale Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft 158
Konsolidierte Lüderitzbuchter Diamantminengesellschaft Pomona 157
Köpke, Winfried 198
Krabbenhöft und Lampe 111
Krafft, Alexander 195
Krafft, Berenike 190, 195
Krafft, Marianne siehe Stauch, Marianne
Krafft, Michael 195
Krafft, Nikolai 183, 189, 195
Krause, Dr., Bergbauingenieur 115
Krebs, Ulla siehe Stauch, Ulla
Kreft, Hermann Heinrich, Missionar 38
Kreplin, Emil, Bürgermeister von Lüderitzbucht 25,43,48,70,71 73 74 76 86
108,114,141,145
Kreplin, Fritzi 108
Laaf, Missionar Erich 113
Laeschke, Marta 108
Land- und Siedlungsgesellschaft siehe Südwester Land- und Siedlungsgesellschaft
Landbank 168Laubscher 172
Leipoldt, Major J.G.W. 150,151
Leischke 111
Lenz 111, 144,158,166
Lenz & Co., Baufirma 19,20,23-25,45,61,63, 73,87, 144, 158, 166
Leopold, Prinz 126
Lequis, Major 34
Levinson, Jack 201
Levinson, Olga 205
Lewala, Zacharias 40 - 42, 46, 149
Licht 134
List, Carl 122, 127
List, Paula 127
Lotz, Dr., H., Bezirksgeologe 39, 40, 101
Louw, Prospektor 172
Louw, Dr. Eric 197
Louw, Giel 91, 92
Löwenbräu 88
Lübbert, Dr. Erich 42, 76, 127, 134, 149, 152 - 154, 156 - 160, 166, 187, 191 - 193,
195, 196,206
Lübbert, Erich (jnr) 153
Lübbert, Irmela 153
Lüderitz, Adolf 23, 31 -34, 38, 79, 80, 96, 113, 132, 172, 207
Lüderitz, F.A.E, siehe Lüderitz, Adolf
Lüderitzbuchter Börsenverein 59
Lüderitzbuchter Elektrizitätsgesellschaft 102, 157
Lüderitzbuchter Minenkammer 74, 149
Ludwig XIV. 13
Lühl, Erika 186
Luise, Königin 137
Luther, Martin 19
Lydenburg Platinum Areas 172
Maclaja 165
Magnus, Dr. 162,163
Mahler 111
Märchental 78, 97, 138
Marconi 163
Märe 173
Marie Antoinette 13
Marine Diamond Corporation 200
Marifz, Manie, Burengeneral 173
Mary, Königin von England 12
Mauch, Karl 55
May, Dr. Eduard 192, 193, 195
McLean, Evelyn 14
Mehnert, Constantin 140
Mehrkens 94, 95
Merensky, Dr. Alexander 81, 142
Merensky, Dr. Hans, Geologe 55-57, 81, 115, 166, 172-176, 189, 196,208
Metje, Hermann, Bauunternehmer 111
Metzner, Alexander, Pastor 113,114
Michelangelo 164,165,206
Misdall 172
Morgan, J.P. 154
Morrell, Benjamin, Kapitän 29
Mrokon 44 - 46
Nachtigal, Dr. Gustav 33
Nadir, Schah von Persien 10, 14
Namaqua Diamond Co. of South WestAfrica 172
Namdeb Diamond Corporation 205
Napoleon siehe Bonaparte, Napoleon
National Bank of South Africa Ltd. 150
Neineis Mine 162
Nelkert, Anna Elisabeth siehe Stauch, Anna Elisabeth
Neue Hansa-Diamantengesellschaft 157
Neuhaus, Alfred 181
Newmont Mining Corporation 154
Niarchos 12
Nissen, Elisabeth 138, 182
Nissen, Sönke, Oberingenieur 25, 41, 45, 61, 62, 85, 111, 137, 138, 182
Nissen, Sönke Georg 138
Oates, Francis 144
Octha Diamond Mining Company 201
Ohlssons Brauerei 86
Olthaver, Hermann 114, 115
Olthaver, Werner 127
Oppenheimer, Sir Ernest 6,12,14,16,84,90,144 - 146,154 - 157,162,175,176
Oppenheimer, Harry 162
O'Reilly, John 10
Orloff, Prinz Gregor 12
Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft 166
Otjimbojo Mine 162, 166
Otzen, Max, Redakteur 115Pasel, Kurt, Bergassessor 100
Paul Weiss & Co 87
Peyer, Dr. 43
Philipson-Stow, Frederic, Rechtsanwalt 15
Philipson-Stow, H.M. 57
Phillips, John 80,
Phönix 54
Plato 191
Plietz, Albert 111
Plinius der Ältere 9
Pohle, Dr. 33, 38
Polo, Marco 9
Pomona Diamantenfischerei 120
Pomona Diamantengesellschaft 81, 97, 156
Pomona Minengesellschaft 30, 81, 84, 150
Pomona Mining Company siehe Pomona Minengesellschaft
Popham, Hörne, Leutnant 28
Prächtel 134
Praun siehe de Praun
Premier Mine 146,147
Pschorrbräu 88
Pusztatal 53
Rabe, Elisabeth siehe Nissen, Elisabeth
Rabinowitz, Solomon 172, 173
Radford, David 31, 32
Range, Dr. Paul, Geologe 42, 45, 50, 54, 57, 69
Rathenau, Walther, im Vorstand derAEG 61, 63, 64, 66
Regie siehe Diamant Regie des Südwestafrikanischen Schutzgebietes
Reh 45
Reinshagen, Dr. Rechtsanwalt und Notar 50
Reuning, Dr. Ernst 90 - 93, 151, 172 - 175, 196, 197, 201
Reuning Terrasse 201
Rhodes, CeciI John 14-16,32,38
Ricardo, Dr. Ehrwürden 10
Rietfonteiner Farmergesellschaft 167
Rietfonteiner Molkerei 167
Ritter, Kurt, Vertreter des Hamburger Kolonialkontors 115
Rohrbach, Paul 42
Roschdestwensky, Admiral 34
Rosenthal, Eric 182
Rössing Uranmine 203Rothschild 15
Ruf, Willi 183
Rümmler 107, 116, 120
Rümmler, Elsa 116
Safari Verlag 165
Salvisburg, Rudolf 162
Sandamab Mine 162
Sandig, Dr. H.U. 183
Schäfer, Prof. 187
Scheibe, Prof. Robert 77-81, 83, 95, 99, 119, 138
Scheibetal 79
Schiappacasse, Kapitän 149
Schiechel, Max 101
Schiller, Friedrich von 189
Schimansky, Stefan 162
Schinz, Dr. Hans, Botaniker 33
Schlettwein, Karl 142
Schmidt, G.F. 67, 126
Schmidt, Justinchen 127
Schoenberg, Prof. Dr. Erich 183, 184
Scholz, Ludwig, Besitzer der Farm Marmora 80 - 82
Schuster, Franz, Bäcker 49, 50, 67, 70, 71, 73, 97, 114, 207
Schwann, Charlotte 96
Schwerin, Anna 19
Schwerin, Clara 19
Schwerin, Ida Magdalena Theresia siehe Stauch, Ida
Schwerin, Johann 17, 19-21
Schwerin, Margarete 19
Schwerin, Martha 19
Schwerin, Mathilde 19
Scott, Jack 201
Seitz, Dr. Theodor, Gouverneur 123-125, 134, 148, 150, 151, 168, 169
Sinclair, Benjamin, Kapitän 30, 79, 132
Smuts, Jan Christiaan, General 155, 189
Sönke Nissen-Koog 138,182
South African Territories Limited 73
South West African Trust Company Lirnited 162, 165, 181
South West Electric Power Company Limited 157
Spatenbräu 88
Spence, John, Kapitän 30, 89
Stauch, Agiaia 195
Stauch, Andreas 17-19
Stauch, Andreas ünr) 17,195Stauch, Anna Elisabeth 17
Stauch, August siehe Stauch, Kaspar Andreas August
Stauch, Barbara 17
Stauch, Ernst 17, 90
Stauch, Evamaria 195
Stauch, Franziska 195
Stauch, Hans 20,24,33,38,54,55,64,81, 125, 126, 136, 160-162, 177, 181,
183,195
Stauch, Helmut 84, 85, 126, 136, 138, 139, 177, 195, 198
Stauch, Ida 19 - 21,25,54,73,84,125 - 130,136,138,139,154,161,177,181,
183,186,189,190,194, 195
Stauch,Johannes 195
Stauch, Kaspar Andreas, August 1,7, 16-26,33-37,39-49,53-55,57,60,
62-64,67,70,74-81,83-86,94,97, 99, 100, 102, 111, 114, 116, 119,
120, 124- 128, 130, 131, 134, 136-138, 140-143, 145, 147, 148,
152-154, 156-172, 177-190, 192-195, 197, 198,202-204
Stauch, Käthe 45, 130, 136, 138, 177, 183, 186, 189, 191-194
Stauch, Konrad 17
Stauch, Lina 17
Stauch, Marianne 20,24,54,64, 125, 126, 136, 138, 139, 154, 160-162, 166, 177,
183, 189-191, 195, 198
Stauch, Ulla 177, 195
Steingröver, Joseph, Steuermann 34
Stille, Hans 162
Strohm, Dr. Gustav 197, 198
Südwest-Minengesellschaft 144
Südwestafrikanisches Minensyndikat 68
Südwester Land- und Siedlungsgesellschaft 166, 168, 170, 181,
Sühr 137,139
Swakopmunder Diamantengesellschaft 54
Taupitz.Anne 112
Telitzki, Anne 154
Thaning, Otto 201
Thode, Henry 165
Thompson, T. Kapitän 28
Thompson, William B. 154
Toscanini Mine 201
Überseeische Industrie- und Handelsgesellschaft 159, 168, 197, 198
Uis Mine 162, 166
van der Horst, J. G. 81
van Niekerk, Schalk 10, 11
Vereinigte Diamantengesellschaft 67
Vereinigte Diamantminenaktiengesellschaft 157
Villiate.A. 144
Victoria, Königin von England 10
Vidal, Kapitän 29
Vogelsang, Heinrich, Bremer Kaufmann, Leiter der Lüderitz'schen Faktorei 31 - 33,
132
Voigts, Albert 81, 129, 140, 142, 161, 178, 183
Voigts, Gustav 129, 142
Voigts, Ida 129, 161, 183
von Brandis, Ernst 197
von Gemmingen 165
von Houwaldt, Major Freiherr 34
von Humboldt, deutscher Konsul in Kapstadt 59
von Mecklenburg, Herzog Johann Albrecht 136
von Murr, Christoph Theophilus 164
von Praun siehe de Praun, Paulus
von Puttkammer, Hauptmann 118
von Schuckmann, Frau 111
von Schuckmann, Gouverneur 63, 66, 69, 74, 124, 130
von Tippelskirch & Co. 111
von Wolf, „Baron" Hansheinrich 127 - 129, 132, 133, 141
von Wolf, Jayta 127, 128, 133
Voss, Zollbeamter 94
Vox Schallplatten und Sprechmaschinen Aktiengesellschaft 162, 163, 181, 182
Wackwitz, Landesprobst 183, 184
Wagener, Irmela siehe Lübbert, Irmela
Wagner, P.A., Geologe 61
Wagner, Richard 18,22
Wecke, Fritz, Händler 129
Wecke & Voigts 130
Weidtmann, Max, Baumeister 25, 41, 43, 45, 62, 63
Weiss, Arnold 87
Weiss, Carl, Kapitän 74, 81, 86, 87, 141 - 143, 157, 158
Weiss, de Meillon & Co. 59, 67, 89, 146, 157 siehe auch Diamanten-Aktiengesellschaft
Weiss, Jackie 89
Weiss, Ludwig 87, 172
Weiss, Martin 87
Weiss, Paul Simon 86, 89, 126, 149, 152
Weiss, Rosa 87
Weiss, Willi 86
Wells, Frederick 11, 12
Werner 181, 183
Wernher, Beit & Co. 11
Werth, Administrator 168, 169, 177, 178
Wiese, Christo 201
Wilhelm II siehe Kaiser Wilhelm
Williams, Apotheker 38
Williams, Alpheus F. 144-146
Williamson, Dr. John T, Geologe 202
Winkelmann 96
Winkelvoss, Charlotte 73, 96, 97, 110
Winkelvoss, Georg, Kaufmann 73, 96 99
Winston, Harry 14
Witbooi, Hendrik, Nama-Häuptling 38, 130
Wodehouse, Sir Philip, Gouverneur der Kapkolonie 10
Woermann Brock & Co. 111
Woermannlinie 21, 49, 94, 96, 99, 116, 148
Woermannsyndikat 94, 95
Worms, Louis, Geschäftsmann 64
Wunderlich, Dr. Georg 80, 157
Ziegler, Architekt 111
Zillertal 53
Zimmer, Frau 118-122


Bibliografie:

Literatur:

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Axelson, Eric. Congo to Cape. London: Faber and Faber, 1973
Baericke, Max Ewald. Ein unveröffentlichtes Manuskript
Baericke, Max Ewald. Lüderitzbucht 1908 -1914. Historische Erinnerungen eines Diamantensuchers. Windhoek: Kuiseb Verlag der Namibia Wissenschaftlichen Gesellschaft, 2001
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Zeitschriften und Zeitungen:

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Allgemeine Zeitung, 6. August 1919 und Cape Times, 13. Juli 1949: Wale, L. „Oysters once flourished on diamond coast."
Deutsche Kolonialgesellschaft für Südwest-Afrika zu Berlin, 1912-1913: „Bericht über das achtundzwanzigste Geschäftsjahr."
Deutsch-Südwestafrikanische Zeitung, 14. Oktober 1901 - 23. September 1914 (1912 schloss sich diese Zeitung mit der Swakopmunder Zeitung zusammen)
Lüderitzbuchter Zeitung, 13. Februar 1909-31. Dezember 1915 (während des Ersten Weltkriegs wurde die Zeitung nicht produziert, Neubeginn war der 2. Januar 1920 bis zum 31. Dezember 1937).
Namib und Meer, Oktober 1973: Budack, K.F.R. „Der Besuch der Kaiserlich-Russischen Flotte in Lüderitzbucht im Jahre 1904."
National Geographie, Dezember 1971: Switzer, G.S. „Questing forgems."
Neues Jahrbuch für Mineralogie, September 1931: Reuning, E. „Der Ursprung der Küstendiamanten Süd- und Südwestafrikas."
New Annual for Mineralogy, September 1931: Reuning, E. „The origin of diamonds on the coasts of South and South West Africa."
Rössing, April 1981: Mossolow, N. „Duwisib Castle."
South West Africa Annual 1945 und The Mining and Industrial Magazine, 10. März 1926
The Mining and Industrial Magazine, 18. Mai 1927: Merensky, H. „How l found the richest diamond fields in the worid."
The Mining and Industrial Magazine, 12. Dezember 1928: Reuning. E. „The discovery ofthe Namaqualand diamonds."
The Mining and Industrial Magazine, 9. Januar 1929: Merensky, H. „The discovery of the Namaqualand diamonds."
Transactions ofthe Geological Society of South Africa, 1909: Merensky, H. „The diamond deposits of Lüderitzland, German South-West Africa.