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Deutsch-Südafrika im 25. Jahr Deutscher Schutzherrschaft

Deutsch-Südafrika im 25. Jahr Deutscher Schutzherrschaft

Mit Deutsch-Südafrika meint der Autor Wilhelm Külz Südwestafrika und beschreibt dessen Geschichte in diesem seltenen Buch bis zum Jahr 1909.
05-0570
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Buchtitel: Deutsch-Südafrika im 25. Jahr Deutscher Schutzherrschaft
Untertitel: Skizzen und Beiträge zur Geschichte Deutsch-Südafrikas
Autor: Wilhelm Külz
Verlag: Wilhelm Süsserott
Berlin, 1909
Leinenband, nachgebunden, 17x24 cm, 375 Seiten


Zustand:

Gut. Der originale Buchblock wurde in neuerer Zeit in einem neutralen Leinenband neu gebunden. Inwendig schwache Altersbräune und sauber.
Selten


Beschreibung:

Aus dem Vorwort: Am 24. April 1884 trat Deutschland in die Reihe der Kolonialmächte ein. Deutsch-Südwestafrika wurde unser erstes Schutzgebiet. 25 Jahre sind vergangen, eine im Laufe der Weltgeschichte verschwindend kurze aber für die junge Kolonialgeschichte ausserordentlich inhaltsreiche Zeit.

Ein abgeklärtes Gesamtbild dieses Zeitabschnittes wird sich gerade für Deutsch-Südwestafrika erst in späteren Tagen gewinnen lassen, erst dann, wenn man die Konsequenzen von allem übersehen kann, was in diesen 25 Jahren erhofft, erstrebt und geschaffen, was gefehlt und was unterlassen worden ist. Aber vielleicht ist es von einigem Interesse, gerade im gegenwärtigen Moment sich den Werdegang des Deutschtums wenigstens auf den hauptsächlichsten Gebieten kolonialer Betätigung in diesem deutschen Neulande zu vergegenwärtigen.

Die territoriale Entfaltung der deutschen Schutzherrschaft: Die Bestrebungen, für das heutige Deutsch-Südafrika deutschen Schutz zu erlangen, reichen bis in die Zeit des Norddeutschen Bundes zurück. Im Jahre 1868 wandte sich die Rheinische Missionsgesellschaft mit der Bitte um Schutz für Leben, Arbeit und Eigentum ihrer Missionare an König Wilhelm I. von Preussen und an den Bundeskanzler.

Die Sendlinge dieser Missionsgesellschaft hatten unter unsagbaren Mühseligkeiten von Kapland und vom Oranjefluss aus ihre Missionstätigkeit auch weiter nordwärts in das Gebiet der Hottentotten bis tief in das Innere des heutigen Deutsch-Südafrikas ausgedehnt. Ihre Arbeit litt schwer unter den Rassenkämpfen der von Süden her vordringenden Namastämme (Hottentotten) mit dem von Norden gekommenen Bantustamm der Hereros, die in verschiedenen Teilen des Landes unter wechselndem Erfolg heftig aufeinanderstiessen.

Nachdem König Wilhelm I. in einer Audienz von den Wünschen und Kümmernissen der Mission Kenntnis erlangt hatte, trat Bismarck als Bundeskanzler mit der britischen Regierung in Verbindung und schlug vor, es möchte ein deutsches und ein englisches Kriegsschiff zum Schutze der bedrohten Missionare entsandt werden. […]


Auszug aus diesem Buch: