Springe zum Hauptinhalt »

Seiten durchsuchen

0 Artikel, 0,00 €
zum Warenkorb »

Your Shopping cart is empty.

 

Der traurige Polizist

Der traurige Polizist

Dieser Kriminalroman vermittelt spannend, wie Südafrika riecht, schmeckt und klingt
Meyer, Deon
26009
978-3-7466-2170-8
neu

sofort lieferbar

9,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Weitere Empfehlungen zu Der traurige Polizist

Tod vor Morgengrauen

Tod vor Morgengrauen

9,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
Schwarz. Weiß. Tot.

Schwarz. Weiß. Tot.

8,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
Weißer Schatten

Weißer Schatten

19,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
Weißer Schatten (CD-Hörbuch)

Weißer Schatten (CD-Hörbuch)

19,99 €
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
Der Atem des Jägers

Der Atem des Jägers

9,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
Das Herz des Jägers

Das Herz des Jägers

9,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
Like Clockwork

Like Clockwork

18,50 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Autor: Deon Meyer
Übersetzung: Ulrich Hoffmann
Aufbau Taschenbuch Verlag
6. Auflage, Berlin 2010
ISBN: 978-3-7466-2170-8
Broschur, 11x19 cm, 452 Seiten


Beschreibung:

Durch den Tod seiner Frau bei einem Einsatz hat Polizist Mat Joubert alles verloren und kaum fähig, seinen Dienst zu verrichten. Sein neuer Abteilungsleiter hat ihn aufgeggeben und möchte ihn loswerden. Da beginnt, wie gerufen, eine undurchschaubare Mordserie, die Kapstadt in Panik versetzt. Weiße, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, werden mit einer alten deutschen Pistole erschossen. Über diesen hoffnungslosen Fall will er Joubert Unfähigkeit nachweisen.


Über den Autoren:

Deon Meyer, geboren 1958, zählt zu den erfolgreichsten Krimiautoren Südafrikas. 1994 wechselte Deon Meyer dem südafrikanischen Journalismus den Rücken und veröffentlichte seinen ersten Kriminalroman.


Aus dem ersten Kapitel:

In der Nachmittagsstille des letzten Tages des Jahres dachte Mat Joubert an den Tod. Seine Hände waren mechanisch damit beschäftigt, seine Dienstwaffe zu reinigen, die Z88. Er saß in seinem Wohnzimmer im Sessel und beugte sich vor, die Teile der Pistole lagen zusammen mit Lappen, Bürsten und einer Öldose auf dem Couchtisch.

Die Zigarette im Aschenbecher ließ einen dünnen Rauchfaden aufsteigen. Über ihm flog eine Biene mit monotoner Regelmäßigkeit gegen die Fensterscheibe, ein irritierender Versuch, hinauszugelangen in den Sommernachmittag draußen, den ein leichter Südostwind abkühlte.

Joubert nahm das Geräusch nicht wahr. Sein Geist wanderte ziellos durch die Ereignisse der letzten Wochen, beschäftigte sich mit den verschiedenen Todesfällen, seinem täglich Brot. Eine Weiße, die auf dem Rücken in der Küche lag, den Bratenwender in der rechten Hand, das Omelett verkohlt auf dem Herd, das Blut nur ein weiterer Farbtupfer in dem hübschen Zimmer. Im Wohnzimmer der Junge, neunzehn, in Tränen aufgelöst, die R3240 in der Tasche seiner Lederjacke; er sagte wieder und wieder den Namen seiner Mutter.

Der Mann in den Blumen, eine angenehmere Erinnerung. Ein würdevoller Tod. Er erinnerte sich an die Detectives und uniformierten Polizisten auf dem offenen Industriegelände zwischen den grauen Fabrikgebäuden. Sie bildeten einen Kreis, sie standen knietief in Wildblumen, die ihre gelben, weißen und orangefarbenen Köpfe reckten. In der Mitte dieses Kreises von Ermittlern lag die Leiche eines Mannes mittleren Alters, er war relativ klein.

In einer Hand hielt er eine leere Flasche Fusel. Er lag mit dem Gesicht nach unten, preßte die Wange gegen den Boden. Seine Augen waren geschlossen, und mit der anderen Hand umklammerte er ein paar Blumen, die mittlerweile verwelkt waren. Mat Joubert erinnerte sich vor allem an die Hände.

Am Strand von Macassar. Drei Personen. Der Gestank von verbranntem Gummi und verkohltem Fleisch hing noch in der Luft; die Gesetzeshüter und Medienvertreter bildeten eine Barriere im Wind des Schreckens der schrecklichen Halskettenmorde. Die Hände. Klauen. Sie reckten sich himmelwärts, als flehten sie auf ewig um Gnade. Mat Joubert war des Lebens müde, aber so wollte er nicht sterben. […]