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Der Ruf der Kalahari

Der Ruf der Kalahari

Der Ruf der Kalahari ist ein bewegender Namibia-Roman über Liebe und Haß, Vertrauen und Betrug.
16008
978-3-442-37517-2
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Buchtitel: Der Ruf der Kalahari
Autorin: Patricia Mennen
Verlag: Blanvalet
München, 2010
ISBN 978-3-442-37517-2
Broschur, 480 Seiten, 12x19 cm, 1 Karte


Beschreibung:

Nach dem Tode ihrer Mutter im Jahr 1901, wagt die junge Jella von Sonthofen den Schritt in ein neues Leben: Sie wird Deutschland verlassen und ihren Vater suchen, der in Deutsch-Südwestafrika verschollen ist. Doch als sie nach langer Suche endlich seine Farm gefunden hat, erwarten sie dort schreckliche Tatsachen.

Der Ruf der Kalahari ist der Auftakt zu einer fesselnden Familiensaga vor einer einzigartigen Landschaft. Sie erzählt die Abenteuer einer jungen Deutschen im heutigen Namibia, ihre Seelenverwandtschaft mit dem Mädchen Nakeshi aus dem Volk der Buschleute und eine wunderbar romantische Liebesgeschichte.


Anlesen: Der Ruf der Kalahari

Die Luft flirrte über der unendlichen Weite der Kalahari. Während der Mittagsstunden hatte sich die Wüste extrem aufgeheizt. Gleißend hell prallte das Licht der Sonne auf die hügelige Ebene mit ihren wenig belaubten Büschen und Sträuchern. Hin und wieder ragten einzelne Bäume wie verknöcherte Hände in den leuchtend blauen Himmel.

Selbst jetzt im Winter, zur Zeit der größten Dürre, sah die Kalahari nicht wirklich wie eine Wüste aus. Und doch war sie gerade deswegen unberechenbar. Im Gegensatz zur Namib-Wüste im Südwesten des Landes, die schon durch ihre riesenhaften roten Sanddünen abschreckend wirkte, konnte die Kalahari für kurze Zeit wie ein friedfertiges Paradies erscheinen.

Der Regen im Frühjahr füllte die Senken und ausgedörrten Trockenflüsse mit Wasser und ließ innerhalb kürzester Zeit vielerlei Arten von Buschgräsern ergrünen. Das Wasser lockte Abertausende von Wildtieren an. Sie strömten in Scharen in das kurzlebige Paradies, um sich fortzupflanzen.

Doch das trügerische Grün verschwand so schnell, wie es gekommen war. Unbarmherzig löschte die übermächtige Sonne jeden Wasserflecken aus, ließ das Gras verdorren und hinterließ einen rissigen Boden, der wie ein zersplitterter Spiegel aussah. (...)


Auszug aus diesem Buch: