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Der Beitrag der Schutztruppenoffiziere zur Völkerkunde von Deutsch-Ostafrika

Der Beitrag der Schutztruppenoffiziere zur Völkerkunde von Deutsch-Ostafrika

Etliche der in Deutsch-Ostafrika stationierten Schutztruppenoffiziere haben ihre Beobachtungen als Beitrag zur damaligen Völkerkunde dokumentiert.
Raum, Otto F.
43801
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Titel: Der Beitrag der Schutztruppenoffiziere zur Völkerkunde von Deutsch-Ostafrika
Autor: Otto F. Raum
Reihe: Beiträge zur deutschen Kolonialgeschichte; Band 5
Herausgeber: Traditionsverband ehemaliger Schutz- und Überseetruppen
Berlin, 1988
Broschur, 15x21 cm, 61 Seiten, 1 sw-Foto

Beschreibung:

Die Blütezeit der völkerkundlichen Arbeiten der Schutztruppenoffiziere war das Jahrzehnt 1895 bis 1905. nach 1905 übernahm das Landeskundliche Komitee des Reichskolonialamtes mehr und mehr die Aufgabe der Erforschung afrikanischer Völker und ihrer Umwelt. Es begann seine Veröffentlichungen mit den grundlegenden Werken von Fritz Jäger und Karl Weule. In den Aufsätzen der Schutztruppenoffiziere ergeben sich mehrere Schwerpunkte.

Arbeiten über die Hehe schrieben neben Nigmann und Dempwolff u. a. W. Arning 1896/97, H. Qlauning 1898, Tom und Magdalene von Prince; über die Himastaaten, die Völker im Zwischenseengebiet, verbreiten sich neben Graf Götzen F. Stuhlmann, W. Langheld, P. Kollmann, R. Herrmann, Bethe 1899, von Parish 1904, von Beringe 1909 u. a. Auch für das abgelegene Gebiet der Rukwa-Ebene setzten sich ein: R. Herrmann 1900, H. Glauning 1899; H. Ramsay 1898; von Elpons 1898; F. Fülleborn 1902; Tom von Prince 1899; Kohlschütter 1901 u. a.

Ein wichtiges Feld der Forschungen der Schutztruppenoffiziere war der geographische Hintergrund der Stammeskulturen; sie mündeten in die sogenannte Anthropogeographie und bestanden aus systematischen kartographischen Aufnahmen (vor allem von G. Schlobach, Fonck, Abel, von Prittwitz und Gaffron, die von R. Kiepert, M. Moisel und P. Sprigade bearbeitet wurden. Diese wurden durch die Klimaforschung ergänzt, die von allen Schutztruppen-Offizieren planmäßig betrieben wurde, später auch von Unteroffizieren, Sanitätssergeanten, ja sogar von den ersten schwarzen Mittelschülern (MdSG 1908).


Auszug aus diesem Buch: