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Das Schwarzkommando. Thomas Pynchon und die Geschichte der Herero

Das Schwarzkommando. Thomas Pynchon und die Geschichte der Herero

Eine Studie über Thomas Pynchon und sein Romanbezug auf ein Geschichtsbild von den Herero.
Selmeci, Andreas; Henrichsen, Dag
05-0552
3-89528-122-0
gebraucht

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14,50 €
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Buchtitel: Das Schwarzkommando
Untertitel: Thomas Pynchon und die Geschichte der Herero
Autoren: Andreas Selmeci; Dag Henrichsen
Reihe: Aisthessis Essay, Band 6
Aisthessis Verlag
Bielefeld, 1995
ISBN 3-89528-122-0
Broschur, 13x20 cm, 141 Seiten, 15 sw-Fotos


Zustand:

Sehr gut. Wie neu.

Beschreibung:

In Thomas Pynchons Roman Gravity's Rainbow von 1973 formieren Herero aus der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika gegen Ende des Zweiten Weltkriegs eine Spezialeinheit der SS, die an der Entwicklung der V-2-Rakete beteiligt ist. Diese Fiktion mutet schon deshalb absurd an, weil jenes Volk 1904 von einer deutschen Expeditionsarmee brutal zerschlagen worden war.

Doch wer eingehender nach den historischen Fakten fragt, macht bald verblüffende Entdeckungen: Schon vor dem Deutsch-Herero-Krieg hatten Herero Uniformen der deutschen Schutztruppe angezogen, um darin nach preußischem Reglement zu exerzieren. Danach wurden Herero als Offiziersburschen und Polizeidiener Teil des deutschen Herrschaftsapparats.

Wenn die Herero heute im unabhängigen Namibia ein eigenständiges Volk darstellen, dann nicht zuletzt dank ihrer "Truppenspiele". Zeugt ihre Mimikry nun aber von einer "Identifikation mit dem Angreifer" oder von antikolonialem Widerstand? Diese Studie liefert keine literaturwissenschaftliche Deutung von Pynchons Roman. Sie führt vielmehr in einer Tour de force durch die Archive vor, wie ein halluzinierender Romancier unser allzu simples Bild von der afrikanischen Wirklichkeit zerstören kann.

Aus: Halluzinationen eines Romanciers

London, Ende 1944. In der Stadt explodieren V-2-Raketen, die zukunftsträchtigsten aller "Wunderwaffen", die Nazi-Deutschland je entwickelt hat. Die verschiedenen Geheimdienste der Alliierten stehen vor einem Mysterium: Was beziehungsweise wen wollen die Feinde denn damit treffen? […]