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Das Marinedenkmal in Swakopmund

Das Marinedenkmal in Swakopmund

Die Bedeutung und der geschichtliche Hintergrund des Marinedenkmals in Swakopmund.
Haller, Peter
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Buchtitel: Das Marinedenkmal in Swakopmund
Autor: Peter Haller
Verlag: Peter's Antiques
2. Auflage, Swakopmund, Namibia 1995
Broschur, 15x21 cm, 44 Seiten, 10 sw-Fotos

Beschreibung:

Dies ist eine sehr interessante Schrift über die komplizierte Vorgeschichte der Errichtung des Swakopmunder Marinedenkmals für die im Herero-Deutschen Krieg gefallenen deutschen Marinesoldaten. Die erste Unterstützung erhielt die Schutztruppe von der zufällig in Kapstadt liegenden S.M.S. Habicht. Diese war am 10.01.1904 in Kapstadt eingelaufen, um dort die jährlichen Instandsetzungsarbeiten vorzunehmen. Die Vereinbarungen mit dem Harbour-Board betreffs Eindockens sowie die Abmachungen mit den verschiedenen Firmen waren so gut wie abgeschlossen, als am 12. Januar 1904 von Swakopmund die telegraphische Nachricht einlief:

„Okahandja belagert. Eisenbahn-Telegraphenunterbrechung. Erbitten gemäß militärischen Auftrages schleunigst Kriegsschiff „Habicht".

Der sofort von Berlin erbetene Befehl zur Abfahrt nach Swakopmund traf am 14. vormittags gegen 11 Uhr ein, so daß das Schiff am Abend desselben Tages auslaufen konnte. Da die aus Swakopmund eingelaufene Nachricht vor weiterer Bestätigung nicht ruchbar werden sollte, hatten auch keine Vorbereitungen zum Auslaufen getroffen werden können. So drängten sich auf den Nachmittag des 14. die Übernahme von 65 Tonnen Kohlen und von Proviant, das Zusammensetzen der bereits zerlegten Geschütze, das Instandsetzen der Takelage, Wasserübernahme, Dampfaufmachen, Geldholen und eine Fülle sonstiger kleinerer, notwendiger Vorbereitungen zusammen. Seitens der englischen Hafenbehörden ward dem Schiff die weitgehende Unterstützung zuteil. […]


Auszug aus diesem Buch: