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Das grüne Gnu und andere Erzählungen aus Südafrika

Das grüne Gnu und andere Erzählungen aus Südafrika

Das grüne Gnu und weitere sehr schöne, heute teils vergessene Erzählungen aus Südafrika.
Schnack, Elisabeth
07-0239
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Buchtitel: Das grüne Gnu und andere Erzählungen aus Südafrika
Diogenes Verlag
Zürich, 1962
Originalkarton, 11x19 cm, 558 Seiten


Zustand:

Gut. Kaum Gebrauchsspuren.

Auszug:

Seit über dreihundert Jahren ist Südafrika von Europäern besiedelt. Die fünfzehn Millionen Einwohner setzen sich zusammen aus Südafrikanern englischer Abstammung, aus den Afrikandern mit Buren-Vorfahren und aus schwarzen Afrikanern (und Mischlingen), die achtzig Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen.

Afrikaans ist die Sprache der holländischen, französischen und deutschen Besiedler vor der britischen Besetzung im Jahre 1806: denn das im Jahre 1652 nach dem Kap gebrachte Holländisch wurde durch Vereinfachung und durch Aufnahme von englischen, deutschen und französischen Brocken (sowie Eingeborenen-Wörtern) bereits vor Mitte des achtzehnten Jahrhunderts zu einer neuen Sprache zunächst der Buren, also der Farmer, und daher zu einer bildkräftigen Sprache, die ihre bäuerliche Herkunft nicht verleugnen kann.

Der ständige Gegensatz zu den Engländern stärkte das nationale Bewußtsein der Buren und führte in den siebziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts zur Festlegung des Afrikaans als Schriftsprache. Doch erst nach Beendigung des Burenkrieges, in den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts, fand das Afrikaans den Weg zur Literatursprache. Heute wird es von etwa sechzig Prozent der weißen Bevölkerung und von einer sehr großen Zahl von Farbigen gesprochen.