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Bilder aus der deutschen Südsee

Bilder aus der deutschen Südsee

Seltene und unveröffentlichte historische Fotografien aus den deutschen Kolonien im Pazifik und der Südsee
Hiery, Hermann J.
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Autor: Hermann Joseph Hiery
Verlag: Ferdinand Schöningh
Paderborn, 2005
Kartoneinband, 18x24 cm, 277 Seiten, 546 sw-Abbildungen


Beschreibung:

Das 2001 herausgegebene Handbuch "Die deutsche Südsee 1884-1914" ist das Standardwerk über die deutschen Kolonien im Pazifik geworden.

Zahlreiche Lesern äußerten den Wunsch, mehr Bilder aus der Zeit zu sehen, in der ein Teil der Südsee von Neuguinea bis Samoa zum deutschen Kolonialreich gehörte.

Der vorliegende Band mit über 540 neuen historischen Fotos, die fast alle bisher unveröffentlicht sind, erfüllt diesen Wunsch.

Die "Bilder aus der deutschen Südsee" kommen aus vielen privaten Sammlungen, Museen und staatlichen sowie kirchlichen Archiven aus aller Welt und zeigen die Menschen der Südsee und ihre Regionen.

Dies sind Deutsch-Neuguinea (Kaiser-Wilhelmsland), der Bismarckarchipel mt den nördlichen Salomonen, die Marshallinseln, Nauru, die Karolinen, Palau, die Marianen und Samoa.

Auch das Leben der Einheimischen, der Europäer und den kolonialen Alltag in der Südsee zeigen sie: Häuptlinge und Plantagenarbeiter, Krieger und Hausdiener, Händler und Ärzte, Missionare, Kolonialbeamte und Polizisten, Kapitäne und ihre Schiffe.

Das Buch ist eine wahre Fundgrube für alle, die sich mit der Südsee, mit ihren Kulturen, mit ihrer kolonialen Vergangenheit oder mit den Deutschen in der Südsee beschäftigen.


Zur historischen Bedeutung der Bilder. Einführende Bemerkungen:

[...] Insgesamt wurde versucht, auf den Wiederabdruck bereits bekannter Bilder soweit als möglich verzichten und stattdessen das bislang eher Unbekannte zu präsentieren. Zu einigen wenigen Aspekten der kolonialen Tätigkeit mußte auf Fotografien zurückgegriffen werden, die bereits in der Kolonialzeit veröffentlicht worden waren - häufig allerdings an entlegenen Stellen, die, zumal im Ausland, heute nur schwierig zugänglich sind. Im übrigen läßt der Vergleich mit bereits veröffentlichten Fotografien nicht nur die damalige schlechte Wiedergabequalität erkennen.

Eine ganze Reihe von Aufnahmen zeigt zum erstenmal im Bild, was bislang nur Spezialisten bekannt war. Im heutigen Papua-Neuguinea, das Reis als Hauptnahrungsmittel einführen muß, ist weitgehend unbekannt, daß es bereits im deutschen Neuguinea erfolgreiche Versuche gab. Reis im Land selbst anzupflanzen, um damit von teuren Importen unabhängig zu werden (Abb. 318-319). Auch die Ölpalme, seit einigen Jahren eine der Hauptexportartikel des Landes, wurde schon vor 1909 kul-tiviert (Abb. 315). Viele Personen, von denen man bislang keine bildliche Vorstellung besaß, werden hier zum erstenmal im Foto vorgestellt.

So sind die Butam als eine in Neupommern beheimatet gewesene Ethnie bekanntgeworden, die während der Kolonialzeit ausgestorben ist. Abbildung 82 zeigt den letzten Überlebenden der Butam. Zu den Personen, die die deutsche Kolonialgeschichte der Südsee prägten, deren Gesichter aber im Verborgenen blieben, gehören u.a. der „abtrünnige" Priester Costantini (Abb. 262), der kurz vor seinem Tode reumütig zur Kirche zurückfand und auf dem Missionsfriedhof in Vunapope beerdigt wurde, oder die Gruppe jener Baininger, die am 13. August 1904 zehn europäische und mindestens sieben einheimische Christen ermordete (Abb. 233). [...]