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Auf verlorenem Posten. Deutsch-Südwestafrika im Ersten Weltkrieg

Auf verlorenem Posten. Deutsch-Südwestafrika im Ersten Weltkrieg

Auf verlorenem Posten schildert mit dem Verlauf des Ersten Weltkrieges in Deutsch-Südwestafrika, einen der letzten nur mit klassischer Schlachtenkavallerie geführten Feldzüge.
Nuhn, Walter
13075
978-99916-896-61
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39,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Titel: Auf verlorenem Posten
Untertitel: Deutsch-Südwestafrika im Ersten Weltkrieg
Autor: Walter Nuhn
Reihe: Gondwana History
Verlag: Gondwana Publishers
Windhoek, Namibia 2014
ISBN 9789991689661 / ISBN 978-99916-896-61
Broschur, 17 x 24 cm, 364 Seiten, zahlreiche sw-Abbildungen und Gefechtsskizzen

Beschreibung:

Mit Walter Nuhn hat sich ein profunder Fachautor für die Militärgeschichte der ehemaligen deutschen Kolonien dem Verlauf des Ersten Weltkrieges in Deutsch-Südwestafrika angenommen und mit seinem Alterswerk Auf verlorenem Posten, höchst unterhaltsam und nach wissenschaftlichen Maßstäben belegt, die Gründe für die Niederlage der Kaiserlichen Schutztruppe unter ihrem Kommandeur Victor Franke gegen die südafrikanischen Unionstruppen dargelegt. Diese stellen sich als überraschend vielfältig heraus und manche Parallele zu den Kriegen und zur Kriegspropaganda der Gegenwart und der jüngeren Geschichte werden dem Leser auffallen.

Einige der Ursachen waren der Tod des beliebten und strategisch und taktisch äußerst geschickten Kommandeurs der Schutztruppe, Oberstleutnant Joachim von Heydebreck, und seines einzigen Generalstabsoffiziers, des Hauptmanns Rüdiger Weck, der Untergang des Ostasiatischen Kreuzergeschwaders unter Admiral Graf Spee, mit dessen Eingreifen an der südwestafrikanischen Küste bei Freund und Feind gerechnet wurde, die gewaltige Überlegenheit des Gegners an Menschen und Material und das militärische Geschick seines Führers, des Generals Botha, die den Vormarsch des Gegners erheblich beschleunigenden extremen Niederschläge nach jahrelanger Dürre, der Aufstand der Rehobother Baster und die überraschende Waffenbrüderschaft zwischen Buren und Engländern.

Und schließlich die Unterschätzung des gegnerischen Kampfwillens sowie Führungsschwächen und katastrophale Versäumnisse und Fehlentscheidungen auf deutscher Seite. Der Feldzug in Südwestafrika unterscheidet sich grundlegend von allen anderen Feldzügen des Ersten Weltkriegs. Gekennzeichnet durch weit ausgreifende, die deutsche Seite immer wieder in Atem haltende, blitzschnelle Umfassungsaktionen und Kavallerieattacken hochmobiler südafrikanischer Reiterverbände, gilt er als einer der letzten Feldzüge, die fast ausschließlich mit klassischer Schlachtenkavallerie, ohne Begleitung durch Feldartillerie, Pioniere und Nachrichteneinheiten, geführt wurden

Inhalt: Auf verlorenem Posten. Deutsch-Südwestafrika im Ersten Weltkrieg

Einführung
Trügerische Hoffnungen: Wird England die Kongoakte einhalten?
Südwest macht mobil
Botha konstruiert den casus belli: Die Grenzvorfälle bei Nakab und Kummernais
Erste Kampfhandlungen
Das Gefecht bei Sandfontein
Die Burenrebellion
Die Kriegsereignisse im Süden (Zeitraum Oktober 1914-Februar 1915)
Kampf um Naulila
Die Landung im Norden
Durchbruch bei Riet/Pforte/Jakalswater
Räumung des Südens
Das Gefecht bei Gibeon
Der Aufstand der Rehobother Baster
Das Gefecht bei Treckkopje
Vorstoß auf Windhuk
Rückzug nach Otavi
Handstreich auf Otavifontein
Rückzug nach Korab
Die Zangenarme schließen sich
Das Ende bei Korab
Bilanz und Ausblick
Schlussbetrachtungen
Nachwort
Anhang
Texthinweise
Begriffserläuterungen
Liste der verwendeten Abkürzungen
a) Unterstützungsersuchen der britischen Regierung an die Regierung der Südafrikanischen Union vom 7. August 1914
b) Ergänzendes Unterstützungsersuchen der britischen Regierung an die Regierung der Südafrikanischen Union vom 9. August 1914
c) Ansprache Oberstleutnant Frankes an die versammelte aktive Schutztruppe in Korabam 12. Juli 1915
Anlagenteil

Ausgewählte Kurzbiografien
Quellen- und Literaturverzeichnis
Bilder- und Kartenverzeichnis
Stichwort-, Orts- und Personenregister


Auszug aus diesem Buch: