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Arbeit und Recht im kolonialen Zimbabwe

Arbeit und Recht im kolonialen Zimbabwe

'Arbeit und Recht im kolonialen Zimbabwe' ist eine spannende Studie, die ideologische Schutz- und Solidarisierungsbehauptungen als Entwicklungshemmer kritisiert.
33000
3-8258-2437-3
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Titel: Arbeit und Recht im kolonialen Zimbabwe
Untertitel: Die Geschichte einer nachhaltigen Entwicklung
Autorin: Sabine Fiedler-Conradi
Studien zur Afrikanischen Geschichte, Band 14
Verlag: Lit Verlag
Münster, 1996
ISBN 3825827372 / ISBN 3-8258-2437-3
Originalbroschur, 14 x 21 cm, 316 Seiten

Zustand:

Gut. Geringe Gebrauchspuren.

Beschreibung:

Die "afrikanische Kultur" wird in Zimbabwe zur Zeit vielfach als Hemmschuh für die angestrebte wirtschaftliche Modernisierung des Landes diskutiert. Dabei geht es auch um mangelnde Motivation und Identifikation im Arbeitsleben. Die Studie will zeigen, daß die Ursachen hierfür nicht so sehr in Tradition als vielmehr in den strukturellen Rahmenbedingungen zu suchen sind, unter denen im kolonialen Zimbabwe Erfahrungen mit Lohnarbeit gemacht wurden. Im Vordergrund steht das Bemühen der kolonialen Regierungen, genügend billige Arbeitskraft in die Produktionszentren zu ziehen und dabei zugleich die in Gang gesetzten Proletarisierungsprozesse zu blockieren. In den Dienst solcher, in sich sehr spannungsreichen, Strategien wurden auch vorkoloniale Lebensformen und soziale Institutionen gestellt. "Tradition"' wurde auf diese Weise zur Ideologie und erhielt für jene, die sie lebten, den Doppelcharakter von Gefängnis und Refugium. Auf der Strecke blieb traditionelle Selbstbestimmung ebenso wie die Entfaltung industrieller Lebensformen.

Inhalt: Arbeit und Recht im kolonialen Zimbabwe

Vorwort
Einleitung
1. TRADITION
1.1 Zum Begriff der Tradition
1.1.1 Methodische Anmerkung: Zur Rolle von Sprichwörtern in der 'Oral Tradition'
1.2 Arbeit bei den Shona im 19. Jahrhundert
1.2.1 Die Grundlagen der Subsistenz: Land, Vieh und Klima
1.2.2 Früchte der Tätigkeit: Die 'Produkte'
1.2.3 Arbeitsteilung und Arbeitsorganisation
1.2.4 Kraft fließt wie Muttermilch: Eine bäuerliche Arbeitsethik
1.3 Recht und Ordnung bei den Shona
1.3.1 Der Familienrat
1.3.2 Schiedsverhandlungen
1.3.3 Konzepte von Schuld und Sühne
1.3.4 Soziale Standardisierung und persönlicher Freiraum
1.3.4.1 Hexen
1.3.4.2 Die Gaben der Fremdgeister
2. KOLONIE
2.1 Rhodes und Lobengula: Vom Einmarsch ins Mashonaland
2.2 Wie sich eine koloniale Gesellschaft konstituiert
2.2.1 Eroberung
2.2.2 Zivilisatorische Mission: Arbeit als Botschaft
2.3 Es war alles Rechtens: Die Gesetze der Arbeit
2.3.1 Geldhunger
2.3.1.1 Wie die Idee der Besteuerung ihr Ziel verfehlte
2.3.1.2 Vereinnahmung der Tradition: Die 'Lobola Ordinance'
2.3.2 Registrierung, Kontrolle, Lenkung: Die Paßgesetze
2.3.3 Disziplinierung und Kriminalisierung: Die 'Masters and Servants Ordinance'
2.3.4 Beruhigung und Befriedung
2.3.4.1 Die 'Kaffir Beer Ordinance'
2.3.4.2 Die 'Native Adultery Ordinance'
2.3.5 Landhunger
2.3.5.1 Koexistenz in 'feudalen' Dienstverhältnissen
2.3.5.2 Landvertreibung
2.3.5.3 Wettbewerbsbeschränkungen für afrikanische Kleinbauern
3. ARBEIT UND RECHT IM KOLONIALEN ZIMBABWE
Eine Verständigung
Bewältigungen: Arbeitsleben im unabhängigen Zimbabwe
Literatur- und Quellenverzeichnis
Index
Abkürzungsverzeichnis


Auszug aus diesem Buch: