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Abenteuer, Spuk und Diamanten

Abenteuer, Spuk und Diamanten

Abenteuerlicher Polizeidienst im Sperrgebiet Südwestafrikas in den 20er bis 60er Jahren
Honeyborne, Pat
13535
99916-40-64-9
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Abenteuer, Spuk und Diamanten

Autor: Pat Honeyborne
Originalausgabe: Gateway to adventure, 2003
ISBN 99916-40-64-9 (Namibia)
ISBN 3-936858-82-9 (Deutschland)
Verlag: Kuiseb Verlag
Windhoek, 2005
Broschur, 15x21 cm, 276 Seiten, zahlreiche sw-Fotos


Beschreibung:

In den zwanziger Jahren begann Pat Honeyborne sein Berufsleben als Ladengehilfe in Keetmanhoop. Später trat er in den Polizeidienst ein, wurde nach Walvis Bay versetzt um von dort aus die Küstenlinie zu patrouillieren und Diamantenschmuggler aufzuspüren.

Haarsträubende und traurige Erlebnisse musste er im Sperrgebiet durchstehen. Seine Zeit in Lüderitzbucht, Oranjemund und Bethanien machten ihn zu einem besonderen Kenner dieses Landesteiles.

Seinen Aufzeichnungen über einen Zeitraum von 50 Jahren, verdanken wir dieses spannende, unterhaltsame und sehr informative Buch, das jeden Leser faszinieren wird.


Vorwort von Bob Molloy :

Am Horizont erschien ein einsames Kamel. Die staubbedeckten Nüstern des Tieres begannen zu zittern, als es Wasser witterte. Der Reiter, vor Erschöpfung zusammengesunken, hob seinen Kopf und murmelte einige Worte der Ermunterung, um dann auf der Fährte von Packkamelen in der Feme mit seinem Reittier einen Hang hinunter zu zuckeln.

Die Route führte durch das Grundstück, auf dem ein Freimaurertempel stand, an dem Sand und Wind bereits ihre Spuren hinterlassen hatten. Es ging durch eine Wildnis von hängenden Sukkulenten, vor sich hin rostenden Dosen, flatternden Zeitungen und allerlei schmuddeligem Zivilisationsmüll.

Die Kamele wühlten sich mit ihren Spreizfüßen durch den Sand, ungeachtet der Markierungen eines Kricketfeldes, pflügten frevelhaft durch das Kricketgelände, durch die Schulbibliothek und die Sozialstation und vorüber an einer Ansammlung unscheinbarer Hütten, die an der Stelle gebaut wurden, wo die Bewohner der Einzelquartiere für Lehrpersonal nun in seliger Unwissenheit vor sich hinträumten.

Noch immer blies der Ostwind, wie er es getan hatte, seit die Gipfel vom Richtersveld am Horizont aufgetaucht waren, jedoch offensichtlich heißer und karger als die glutheiße Umarmung, die die Menschen aus Oranjemund aus den siebziger Jahren kannten. Die schwerfälligen Tiere schnaubten vor Ungeduld. Das Zaumzeug klingelte, als das Tempo schneller wurde, und der Reiter richtete sich trotz seiner Müdigkeit auf und nahm eine bessere Haltung ein.

Die Gruppe trottete dahin, direkt durch das Büro des Buchhalters, vorbei an mehreren Bruchbuden und kam in Chris Gerickes Wohnzimmer zum Stehen. Diese Szene spielte sich immer wieder als Teil der Routine ab, wenn Sergeant L.O. Honeyborne heimkehrte. Das muss etwa im Jahr 1934 in Oranjemund gewesen sein, als er im Dienst der südwestafrikanischen Polizei stand. Pat Honeyborne starb an einem Freitag, dem 26. Oktober 1973 in seinem Haus in Knysna und wurde im Rahmen einer kleinen Familienfeier bestattet, an der außer seiner Witwe Jess, seinen Kindern Cherry und Patrick nur einige enge Freunde teilnahmen.

Lewellyn Orlando Honeyborne wurde am 15. Juni 1904 in Beaufort West als Sohn von Herrn und Frau C.B. Honeyborne geboren. Im Jahre 1925 kam er zum ersten Mal nach Südwestafrika und arbeitete als Ladengehilfe in Keetmanshoop. Dieses Leben aber war zu nüchtern für einen jungen Mann, der während seiner Militärdienstzeit im „Duke of Edinburgh's Rifles" gedient hatte. Der Aufruf der Kameltruppe der Polizei, deren Kommen und Gehen zum Alltag in Keetmanshoop gehörte, war für ihn einfach unwiderstehlich. So trat er im Oktober 1926 in die südwestafrikanische Polizei ein.

Nach der Ausbildung in Windhoek wurde Pat nach Walvis Bay und Conception Bay versetzt und patroullierte die Küstenlinie, eine heimtückische Gegend mit Wanderdünen und Treibsand. Als junger Konstabler wurde er bald mit den Schlichen der Diamantenschmuggler vertraut gemacht. Diese waren unermüdlich darin, immer wieder neue Methoden zu erfinden, um die Wachsamkeit der Polizei zu testen. Ein Lieblingstrick war, Eingeborene, Farbige oder arme Weiße zu schmieren, ihnen eine große Belohnung zu versprechen und sie dann ins Diamantengebiet zu schicken, um ihr Glück zu versuchen.

Es gehörte zu Pats Aufgabengebiet, diese Leute zu verfolgen. Nur wenige hatten entsprechende Kenntnis von der Gegend oder Erfahrung aus erster Hand über die harten klimatischen Bedingungen. Allzu oft bestand das Ende eines solchen Falles für Pat in der grässlichen Aufgabe, ein Grab im Sand zu richten und einige Notizen für den Magistrat in seinem Tagebuch festzuhalten.

Später wurde Pat zum Gebiet am Kuisebfluss und dem Niemandsland von Walvis Bay versetzt. Manches Mal saß er bei Zusammentreffen mit den bekannten Typen, die in organisierten Banden Tauschhandel mit Diamanten betrieben, ganz schön in der Patsche. Auf einem dieser haarsträubenden Trips hatte ihn seine Beute, drei bewaffnete Verbrecher im Auto, zuerst entdeckt und hielten ihn mehrere Tage gefangen.

Pat wurde als vermisst gemeldet und Pretoria wurde benachrichtigt, um eine Suchaktion aus der Luft zu unternehmen. Glücklicherweise tauchte Pat durch die Hilfe eines Eingeborenenführers und seiner eigenen Pfiffigkeit in Swakopmund auf, in Handschellen an seinen ehemaligen Gastgeber gefesselt und mit genauen Angaben für die Suchgesellschaft, falls diese die anderen bringen würde.

Als die Diamantenfelder in Oranjemund eröffnet wurden, versetzte man Pat 1932 als Stationsvorsteher dorthin. Er kam dort, von Pomona kommend, auf einem Lastwagen an, mit dem man Vorräte transportierte. Es war ein rumpelnder Diesel, der die Entfernung in zwölf Stunden zurücklegen konnte, wenn man ihn entsprechend vorantrieb. In jenen Tagen war Wasser eine Kostbarkeit und wurde in Fässern von einem Bohrloch in Swartkops gebracht. Tatsächlich waren Fässer und Metallbehälter im Allgemeinen die Währung des Tages.

Ein aufgeschnittenes Fass mit zweihundert Liter Fassungsvermögen ergab ein exzellentes Sitzbad. Die Verhältnisse waren einfach, und Baumaterial war rar. Den ersten Stall für die Kamele baute Pat eigenhändig aus platt geklopften Zementfässern und Draht von Grasballen. Heute erfreut sich Derek Ericksen darin allabendlich in seinem Schaumbad.

Im Jahre 1936 wurde Pat nach Lüderitz und ein Jahr später nach Bethanien versetzt. Hier schloss er sich im Krieg von 1939-1945 den Truppen an. Seine herausragenden Kenntnisse über Land und Leute machten ihn im Krieg im Zusammenhang mit der inneren Sicherheit unentbehrlich. Er wurde als Stationsvorsteher in das Hauptquartier des Distriktes nach Keetmanshoop beordert.

In der Nachkriegszeit hatte er die Station in Lüderitz unter sich, wo er unter anderem die „Victoria Thanksgiving Ceremony" am 8. Mai 1945 mit einer viel beachteten Rede leiten musste, weil der Pfarrer nicht erschien. Im August 1945 nahm er mit dem Rang eines „First Class Sergeant" seinen Abschied von der Polizei. Er wurde mit der „Africa Service Medal" ausgezeichnet. Nach seiner Entlassung schmiedete er Pläne für private Geschäftsinteressen.

Leider jedoch ließ die Gesundheit von Frau Honeyborne, bedingt durch die Hitze im Landesinneren, zu wünschen übrig, und wieder zog Pat südwärts, dieses Mal, um sich den Sicherheitskräften bei der CDM in Oranjemund anzuschließen. Der Bauboom fing dort gerade an, und Pat beobachtete das Aufblühen Oranjemunds von einer Niederlassung, bestehend aus einigen Hütten, zu einer modernen Stadt.

Abgesehen von seinen Pflichten als Polizist, lernte er durch seine Vielseitigkeit viele ihm bis dahin unbekannte Gebiete kennen. So war er auch für den Aufbau der Boy Scout Bewegung in Keetmanshoop verantwortlich und war auch Scoutmaster in Windhoek, Walvis Bay und Lüderitz. Er begleitete 1929 sechs Seouls aus Windhoek zu dem Weltjamboree in Arrow Park in England und war Distriktskommissar der Scouts von Südwestafrika. Sein Einsatz in Oranjemund brachte die erste Oranjemund-Truppe hervor. Eines der für Pat kostbarsten Besitztümer war die „Scout Long Service Medal."

„L.O." hatte auch tiefgründiges und beständiges Interesse an kirchlicher Arbeit. Er hatte in verschiedenen Kirchenzentren die Position eines Sekretärs innegehabt. Er war auch für die Gründung des Kirchenrates der anglikanischen Kirche in Lüderitz verantwortlich und war von Beginn an bis zu seiner Pensionierung bei der CDM im Jahre 1964 dabei. Da er einfach nicht untätig sein konnte, schloss er sich dann der südafrikanischen Polizei als Polizist mit Sonderaufträgen an und war in Knysna stationiert, wo er bis zu seinem Tode lebte.

Die Liste der Aktivitäten von Pat Honeyborne war endlos und seine Interessengebiete breit gefächert. Die Kurzgeschichten aus seiner Feder wurden hier und auch in Übersee publiziert. Als lokaler Berichterstatter für den südafrikanischen Rundfunk und auch die Zeitungen der Argusgruppe legen seine Pressemitteilungen ausschließlich über Oranjemund Zeugnis von sechzehn Jahren Mitarbeit ab und umfassen jeden Aspekt des gesellschaftlichen Lebens.

Wer war die Diamantenkönigin im Jahre 1955? Wie hieß der erste Film, der in der neuen Kinohalle gezeigt wurde? Welcher Generaldirektor machte von seinem Veto bei einem Treffen vom Freizeitclub Gebrauch? Wer wurde von einem Bulldozer überfahren und blieb am Leben, um seine Geschichte erzählen zu können? Welches neunjährige Mädchen eröffnete die Halle des Freizeitclubs mit akrobatischen Tanzdarbietungen und wuchs zu einer gepflegten Matrone von Oranjemund heran?

Alle Antworten dazu konnte man in Pat's Heftern finden, wie auch die Beschreibungen seiner vielen Safaris, kreuz und quer durchs Land. Jeder, der diesen Mann gekannt hat, kann ihn nur schwerlich vergessen. Sei es, dass er ihn als Soldat, als Ladengehilfe, als Autor, als Polizist, Jugendführer, Journalist, als Familienvater oder „Onkel" für die jüngere Generation erlebt hat, die Lücke last sich nur schwer schließen.


Aus „Oranjemund und das Sperrgebiet“:

Gegen Ende des Jahres 1932 wurde ich von Walvis Bay auf die Diamantenfelder an der Mündung vom Oranjefluss versetzt. Damit erhielt ich meinen ersten unabhängigen Befehlsbereich. Um nach Orange River Mouth oder Oranjemund zu gelangen, wie es 1951 offiziell umbenannt wurde, musste ich per Bahn durchs Land bis nach Seeheim reisen und von dort mit einer „biblischen" Nebenlinie nach Lüderitz. Diese Linie, so wird dem Reisenden erzählt, wird im Buch Genesis erwähnt, wo man sich auf alle „kriechenden" Dinge bezieht. Um zu meiner neuen Station zu kommen, musste ich auf einen schmalspurigen Minenzug aufsteigen, sechzehn Kilometer von Lüderitz entfernt. Ich war zugegen, als die ersten Diamanten im Jahre 1908 entdeckt wurden.

August Stauch hatte eine Dauerstellung als Streckenwärter bei der deutschen Eisenbahnverwaltung. Im Jahre 1907 wurde er zur Beaufsichtigung der sich im Bau befindenden Eisenbahnverbindung von Lüderitz ins Inland geschickt. Im Zusammenhang mit den Kriegen der Namas und Hereros gegen die deutsche Obrigkeit war diese Eisenbahnverbindung entscheidend, um Truppen und Vorräte zu den Schwachstellen zu leiten. Stauchs größte Sorge war, die Schienen von Treibsand aus der Namibwüste frei zu halten. Stauch vermutete, dass es in der Wüste Mineralien gäbe. Da er immer zur Stelle war und viel Erdreich für seinen Bahndamm bewegen musste, beantragte er und bekam auch eine Schürflizenz, nur für den Fall, dass er etwas Lohnendes finden würde. Er bat seine Eisenbahnarbeiter, alle besonders hübschen Steine aufzusammeln und sie ihm zu übergeben.

Eines Tages holte ein Arbeiter mit dem Namen Zacharias Lewala mit seiner Picke einen solch wunderschönen Stein heraus und schickte ihn an der Bahnlinie entlang zu Stauch. Stauch prüfte den Stein, indem er ihn an seinem Uhrglas entlangzog. Er hatte gehört, dass dieses eine Testmethode für Diamanten sei. Der Stein ritzte das Glas. Stauch behielt seinen Fund für sich und bewahrte einen kühlen Kopf. Da er im Besitz einer Schürflizenz war, steckte er in der Umgebung, wo der Stein gefunden wurde, einen Claim ab. Dann beantragte er bei den Behörden noch weitere Schürflizenzen. Als er diese in der Tasche hatte, steckte er noch weitere Claims ab. Er kündigte bei der Eisenbahn, schlug sein Zelt auf den Claims auf und begann zu arbeiten. Stauch hat den Beweis erbracht, dass Diamanten nicht unbedingt in „blauer Erde" gefunden werden.

Trotz dieser Tatsache blieben die Behörden in Lüderitz skeptisch. „Dieser Neuling in Afrika, dieser Stauch" argumentierten sie, „er fantasiert. Diamanten in der Wüste, nein wirklich!" Stauch aber fand dort weitere Diamanten, Lüderitz erwachte plötzlich zum Leben. Anträge auf Genehmigungen hielten die Telegrafenleitungen Tag und Nacht beschäftigt. Es erfolgte ein allgemeiner Aufbruch aus Lüderitz per Wagen, per Karre, auf dem Pferderücken und zu Fuß. Die Lüderitzbuchter strömten in die Wüste. Ladeninhaber schlossen ihre Läden, Rechtsanwälte machten ihre Büros zu. Als die Nachricht sich verbreitete, kamen Außenseiter aus dem Landesinneren und schlossen sich diesem Hochbetrieb an. Besitzer von einzelnen Claims schlossen sich zu Gesellschaften zusammen, Gesellschaften bildeten Syndikate. Fast über Nacht entstand ein Lager bei Kolmannskuppe.

Claims wurden bis unmittelbar ans Meer bei Elisabeth Bucht abgesteckt. Niemand konnte sich vorstellen, dass hinter dem dicken Dünengürtel noch Diamanten sein könnten. Der Dünengürtel war auf jeden Fall fast unpassierbar und stellte ein komplettes Hindernis für jeglichen Verkehr auf Rädern dar. Nur Leute, die die Dünen zu Fuss durchquerten oder Reiter mit ausreichendem Wasservorrat konnten ihn durchqueren. Aber warum sollte man sich um die Dünen Sorgen machen? Es gab ausreichend Diamanten in dem sandigen Tal, welches Kolmannskuppe mit dem Meer verbindet - genug, um Lüderitz für ein ganzes Leben lang zu erhalten. Und so waren Kolmannskuppe und die Niederlassung Elisabethbucht geboren.

Ich befand mich in Kolmannskuppe, der Schaltzentrale der Diamantenindustrie im Distrikt Lüderitz. Nun musste ich mich um einen bequemen Sitz auf dem Minenzug bemühen, der mich südlich von Pomona bringen sollte. Die Schmalspurbahn bestand aus einem halben Dutzend offener Waggons. Die Passagiere mussten sich selbst ihren Platz zwischen Bündeln, Ballen und allem möglichen Zubehör für die Mine suchen.

Bis nach Elisabethbucht waren es dreißig Kilometer. Auf der Strecke fuhr der Zug an von Menschenhand aufgeworfenen Sandbergen vorbei, dem Überbleibsel von dem diamanthaitigen Kies darunter. Die Umgebung der Wüste war so lebendig, als würden Ameisen den Kies in Kokosnussschalen zur Waschanlage tragen. Von Elisabethbucht aus führ die Eisenbahn in einem großen Bogen an der Bucht entlang.

Der Wind peitschte den Sand hoch und blies ihn mir mit stechenden Schmerzen ins Gesicht. Über mir der blaue Himmel, die gelben Dünen, der flache, breite Rand der schäumenden Brecher, die um die Wette auf den Strand zurasten, darüber die kreisenden Möwen, all das aus dieser Entfernung betrachtet - gab ein wunderschönes Bild ab. Genau hinter der Hochwasserlinie lagen ausgebleichte Walknochen. Ähnliche Haufen lagen auch weiter entfernt am Strand. Der kleine Zug fuhr in den Dünengürtel hinein. Oben von den Dünen peitschte der Wind den Sand in langen, staubigen Fahnen, die aus der Feme den Eindruck von rauchenden Vulkanen vermittelten.

Eine große Gruppe Ovambos, die wie graue Geistergestalten aussahen, versuchte, die Schienen sandfrei zu halten. Von einer Pumpstation aus wurde Seewasser in die Dünen gepumpt und floss dann durch hölzerne Tröge zurück ins Meer. Der vom Wind gepeitschte Sand konnte sich in den Trögen absetzen und wurde so wieder ins Meer getragen. Ein anderer Versuch war, hunderte von Pfählen in den Boden zu pflanzen. Auf jeder Pfahlspitze drehte sich ein Stück Wellblech, etwa einen Meter über dem Boden. Das verursachte einen erzwungenen Zug, womit der Sand über die Schiene angehoben wurde.

Wenn die Dünen einmal bewältigt waren, dann führten die Schienen durch ein vegetationsloses Tal nach Pomona. Zum Meer hin öffneten sich noch mehr Täler; in jedem stand eine Gruppe von Hütten, wovon viele noch bewohnt waren, andere dagegen langsam vor sich hinrosteten, da die Claims bereits ausgebeutet waren. Jedes Tal trug seinen eigenen Namen: Claratal, Idatal, Carlstal, Märchental. Märchental war einst eines der reichsten Vorkommen im Pomonagebiet. Hier konnte man die Diamanten praktisch ohne Mühe mit der Hand greifen.

Zu Beginn des Jahres 1908 hatte man Dr. Scheibe, Professor an einer deutschen Minenakademie, eingeladen. Die Gibeon Minen- und Handelsgesellschaft wollte gern, dass er ihre Konzession in Gibeon besuchte und sie hinsichtlich ihrer Minenaktivitäten beraten sollte. Das Minenunternehmen in Gibeon war ein kostspieliger Fehlschlag. Dr. Scheibe war fast schon auf der Rückreise nach Deutschland, als die Nachrichten über Diamantenfunde bei Lüderitz bekannt wurden.

Daraufhin beschloss Dr. Scheibe, die neu entdeckten Funde zu besuchen. Er stellte Kontakt zu August Stauch her, und beide wollten gemeinsam den Küstenstreifen in Richtung Pomona erforschen. Nach einem dreitägigen Treck durch das Land stellten sie ihre Zelte in einem der flachen Täler auf, die zum Meer hinunter führten. Dr. Scheibe begann sofort mit dem Schürfen, während Stauch weiter auf das Meer zuritt, um einen Grenzstein zu setzen. Als Stauch nach einer Stunde zurückkam, rief Scheibe ihm schon entgegen, dass er bereits Diamanten gefunden habe.

Stauch saß noch auf seinem Pferd, als ein alter Herero, Stauchs persönlicher Helfer mit enorm großer Erfahrung als Diamantensortierer, mit einem Bündel Feuerholz zum Kamp geschlendert kam. Stauch bat Jakob, im Sand nach Diamanten zu suchen. Wortlos ließ Jakob sein Bündel fallen, ging in die Kniee und begann, den Sand durch seine Finger rieseln zu lassen. In kürzester Zeit hatte er eine Hand voll Diamanten.

Laut rief Jakob zu Stauch hinüber und zeigte ihm seinen Fund. Stauch rannte zu Jakob, der wild gestikulierte. Auch er kniete sich hin und begann, den Sand durch seine Hände zu sieben. Der alte Jakob, in Ermangelung eines Behälters, hatte bereits eine Hand voll Diamanten in seinen Mund genommen, um die Hände wieder zum Sortieren frei zu haben. Stauch konnte seinen eigenen Augen kaum trauen und rief zu Scheibe hinüber. Scheibe war ebenso sprachlos. Er schaute zu Stauch und Jakob runter und rief: „Ein Märchen!"

Die Nacht brach über diesem Märchental herein, und Stauch und Scheibe mussten sich von dieser faszinierenden Aufgabe losreißen. Als sie am Lagerfeuer saßen und ihr Abendessen genossen, ging der Mond am Horizont auf und verbreitete seinen silbernen Schein über das Tal. Die Versuchung war für die beiden Männer zu groß und so kehrten sie bald zu ihrer Suche zurück. Das Mondlicht glitzerte auf den Diamanten, und Dr. Scheibe rief immer wieder aus: „Ein Märchental, ein Märchental!" Und bis heute ist es ein Märchental, wenn gleich die meisten der märchenhaften Diamanten verschwunden sind.

Pomona war Endstation für die Bahn. Pomona war zu der Zeit Zwischenlager für Bogenfels und Oranjemund. Große Fünftonnerlastwagen brachten Vorräte von Pomona zur Endstation. Mir war gesagt worden, dass der Lastwagen unmittelbar nach Ankunft des Zuges aus Oranjemund abfahren und ich am selben Abend an meinem Ziel sein würde. So nahm ich dementsprechend nur ein paar Butterbrote, eine Flasche mit Tee und einen Stapel Zeitungen mit, den mir der Postmeister in Kolmannskuppe überreicht hatte.

Bei unserer Ankunft in Pomona war es kalt. Ein kalter Wind pfiff durch das Tal. Ein deutscher Beamter informierte mich darüber, dass der Lastwagen erst am nächsten Tag abfahren würde. Er zeigte mir eine alte Holzbaracke, die teilweise unter einer Sanddüne begraben war. Die Baracken dienten als Warteraum für gelegentlich durchreisende Passagiere. Jeder Raum hatte ein Bett ohne Bettzeug, und alles war versandet und verstaubt. Ich suchte mir den Raum mit der saubersten Matratze aus, drehte sie um, verzehrte die restlichen Butterbrote und den letzten kalten Tee, als der Wind sich zu einem Sturm entwickelte.

Ich las die Zeitungen, um mir die Zeit zu vertreiben. Ein dünnes Rinnsal von Sand rieselte durchs Dach. Schließlich rollte ich mich auf der Matratze zusammen und deckte mich, so gut es ging, mit den Zeitungen zu und bereitete mich auf eine lange, kalte, einsame Nacht vor.

Am nächsten Morgen war der Lastwagen um acht Uhr fertig beladen. Ich richtete mich, so gut es ging, zwischen der verschiedenartigen Fracht ein. Innerhalb der ersten dreißig Kilometer wand und drehte sich der Lastwagen durch eine rauhe Landschaft, in der es kein einziges Lebenszeichen gab, das auf Tiere oder Pflanzen hindeutete. Versteckt in einem Becken niedriger Hügel und Sanddünen lag das Minenkamp Bogenfels. Etliche Mannschaften arbeiteten mit Trommelsieben an verschiedenen Haufen. Einige Kisten Bier und auch Schnaps wurden an der Kegelbahn ausgeladen, ohne die keine deutsche Siedlung oder ein Lager vollständig ist.

Georg Klinghardt entdeckte 1909 die Diamantenfelder bei Bogenfels. Klinghardt war einer der ältesten und bekanntesten Prospektoren in Südwestafrika und wollte auch stets wissen, was sich hinter dem Horizont befand, besonders in der Wüste an den Fundstellen im Süden. Ich persönlich habe das Sperrgebiet mehrfach auf dem Kamel durchkreuzt und habe viel Not erlitten, obwohl ich wusste, wohin ich ging und Kartenmaterial hatte, das mich leiten konnte. Viele der Informationen auf meinen Karten hatte Klinghardt eingegeben, der unglaubliche Entbehrungen durchlebt haben muss, während er das Unbekannte kartografierte.

Klinghardt war Angestellter der Deutschen Kolonialgesellschaft für Südwestafrika und hatte sich auf der Farm Kubub niedergelassen, acht Kilometer von Aus entfernt. Als er von Stauchs Entdeckung, von den Diamanten bei Kolmannskuppe hörte, da erinnerte er sich daran, dass er bei früheren Reisen im Gebiet bei Bogenfels auf ähnliche Kiesformationen gestoßen war. Hätte Klinghardt von seinem Wissen Gebrauch gemacht, dann hätte er ebenso wie Stauch sein Glück machen können. Stattdessen informierte er die Kolonialgesellschaft und schlug vor, im Gebiet beim Bogenfels zu schürfen. Die Kolonialgesellschaft bat ihn, diesen Auftrag dort in ihrem Interesse durchzuführen.

Klinghardt zog mit einem Gespann Kamele quer durch das Gebiet, über fast 160 Kilometer wasserloses Land nach Bogenfels und wusste dann sehr bald, dass es dort Vorkommen von Diamanten gab. Es erscheint unglaublich, jedoch steckte Klinghardt nicht einen einzigen Claim für sich selbst ab. Der Bogenfels ist eines der landschaftlichen Wunder von Südwestafrika. Kein Foto, keine Zeichnung oder Malerei kann die majestätische Größe dieses Felsens wiedergeben. Man steht ganz plötzlich vor dem Bogenfels. Es gibt eine lange Steigung zum Meer, dann einen fast senkrechten Abbruch und plötzlich steht der Bogenfels vor einem, mit einem riesengroßen, bogenförmigen Rahmen, der Himmel und das Meer im Hintergrund, und an seiner Basis brechen sich tumultartig die Wellen.

Der Lastwagen war wieder zur Abfahrt bereit. Zeichen von Vegetation kamen hervor. In der Ferne im Nordosten zeigten wie Finger die Kuppen der Klinghardtberge in den blauen Himmel. Unter mir begannen sich merkwürdige Kanten und Knöpfe der Fracht in meine Weichteile zu drücken. In der Ferne entdeckte ich Hütten an einer salzverkrusteten Pfanne. An einer der vorderen Hütten hing eine südafrikanische Flagge lustlos herunter. Der Lastwagen verringerte seine Geschwindigkeit und bremste scharf. Die Tür einer Hütte wurde geöffnet, und Wachtmeister Theunis Lofty-Eaton, Stationsvorsteher vom Polizeiposten Chameis, trat heraus. Sein „Hallo, alter Knabe, komm runter und trinke Tee mit mir!" klang wie Musik in meinen Ohren.

Chameis war einer der vier Polzeiposten im Sperrgebiet, von wo aus die kostbaren Wasserstellen beaufsichtigt werden mussten. Auch bei Witpütz und Sendelingsdrift, am Eingang zum Sperrgebiet, gab es Posten. Fast drei Stunden später hielt der Lastwagen vor einem Wellblechschuppen an, der den etwa fünfzig männlichen Minenarbeitem als Kantine diente. Ich war in Oranjemund angekommen! Ich kann nicht behaupten, dass ich von meiner neuen Station sehr beeindruckt gewesen wäre. Das Minenlager bestand aus einem halben Dutzend Holzhütten, in welchen die weißen Arbeiter untergebracht waren.

Dann gab es da noch ein Gebäude aus Lehmsteinen unter einem undichten Dach, ohne Zwischendecke, so dass der Sand nur so durchrieselte. Dieses diente als Polizeistation und auch als Unterkunft für Konstabler J.W. van Zyl und mich. Zwei Kilometer außerhalb gab es es eine Radiostation im Privatbesitz. Dieses war unsere einzige Verbindung zur Außenwelt in Lüderitz, immerhin 296 Kilometer entfernt.

Meine erste Streife an einem der folgenden Tage diente dem Zweck, mich mit der Umgebung vertraut zu machen. Es gab keine festgesetzten Grenzen für die Streifenritte, und wir hatten sozusagen unbeschränkte Vollmachten, was das Sperrgebiet betraf. Das oberste Gebot hieß, Unbefugte aus dem kürzlich erschlossenen Sperrgebiet herauszuhalten. Tausende von Kilometer mussten wir zu Pferd, auf Maultieren und Kamelen patroullieren. Ich verbrachte mehr Zeit draußen und unter dem Sternhimmel als unter einem Dach. Zu der Zeit bestand das Leben nicht aus Hetze. [...]


Inhaltsverzeichnis:

Einleitung
Vorwort
Abenteuer, Spuk und Diamanten
Ein Fenster zur Vergangenheit
Die beiden berühmtesten Söhne von Keetmanshoop
Der Fischflusscanyon
Blutbad in Swartmodder
Im Krieg mit den Buschleuten
Mehr Kenntnis über die Buschleute
Versetzung nach Walvis Bay
Der britische Geheimdienst
Ein Zusammenstoß mit illegalen Diamantensuchem
Flutkatastrophen
Sandwich Harbour und Conception Bay
Swakopmund
Oranjemund und das Sperrgebiet
Durst
Tiere im Sperrgebiet
Diamantenfieber
Lüderitz
Die Inseln Ichaboe und Mercury
Die Vision eines alten Mannes
Safari
Die „Weiße Dame" am Brandberg
Twyfelfontein - Fußspuren im Sand der Zeit
Der Versteinerte Wald
Elefanten
Auf zur Skelettküste
Schiffbruch und Rettung an der Skelettküste
Von der Skelettküste zum Kunenefluss
Der Durstlandtreck
Etoscha
Namutoni
Bildverzeichnis


Ein Blick in das umfangreiche Bildverzeichnis:

Pat Honeyborne
C Steens
Teil einer Zeitungsanzeige, welche ein Fordmodell T eines Kleinlasters zeigt, das dem ähnelt, welches Oscar und Pat benutzten, Sammlung A & P Reiner
Ein Ford Modell T (Kleinlastwagen) ähnlich umgebaut wie der von Oscar und Pat, Sammlung J Roth
Der Damm bei Goodhouse,
Foto Hintrager; Nationalarchiv Namibia
Der Weg zwischen Ramansdrift und Warmbad
Foto Klinghardt; Kap Archiv Depot / Nationalarchiv Namibia
Der alte Turm und die Feste von Warmbad
Nationalarchiv Namibia
Die Eisenbahnstation in Keetmanshoop nach dem Brand, 1919
Nationalarchiv Namibia
Straßenansicht von der Feste und dem Postgebäude in Keetmanshoop, um 1920
Foto A Lichtenheld; Nationalarchiv Namibia
Häuptling Tseib
Baumann, 1967
Kirche und Missionshaus in Keetmanshoop, etwa 1897
Foto Klinghardt; Kap Archiv Depot / Nationalarchiv Namibia
Karakulschafe
Foto E Staebe
Auto - festgefahren im Sand, 1920
Foto A Lichtenheld; Nationalarchiv Namibia
Ernst Luchtenstein
SWA Annual, 1965
Der Fischflusscanyon
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Farm Sandverhaar, um 1897
Foto Klinghardt; Kap Archiv Depot / Nationalarchiv Namibia
Die Eisenbahnstation bei Sandverhaar
Nationalarchiv Namibia
Schloss Duwisib
Foto H Roth; Nationalarchiv Namibia
Eine Gruppe von Namahäuptlingen
Nationalarchiv Namibia
Das Hauptquartier von Hendrik Witbooi in Rietmond
Bundesarchiv/Nationalarchiv Namibia
Häuptling Amraal Lambert mit seinen Ratsleuten
Foto J Chapman; Nationalarchiv Namibia
Die Gegend bei Karakuwisa in der Regenzeit
Foto H Roth
Eine Buschmannniederlassung in der Nähe von Karakuwisa mit einem typischen Schutzschirm
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Oben im Baum ein „Nest" in einem von Löwen heimgesuchten Gebiet
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Ein alter Kalaharibuschmann
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Ein „Heitsi Eibeb" oder Gebetsplatz
Sammlung P Honeyborne
Walvis Bay, etwa um 1920
Sammlung A & P Reiner
!Narapflanze (Acanthosicyos horrido) im groben Sand vom Kuiseb
Sammlung A & P Reiner
Das Tal des Swakop
Sammlung A & P Reiner
Ein einzelner Köcherbaum in der Namibwüste bei Jakalswater
Sammlung A & P Reiner
Weg im zentralen Landesteil
Foto Victor Botha Album; Nationalarchiv Namibia
Nach schweren Regen im Landesinneren überflutete der Kuisebfluss den gesamten Ort Walvis Bay
Nationalarchiv Namibia
Während des Hochwassers stand Walvis Bay unter Wasser
Nationalarchiv Namibia
Lage der Diamantenfelder südlich von Walvis Bay
SWA Annual, 1976
Sandwich Harbour, 1933
Foto J Gaerdes; Nationalarchiv Namibia
Reise entlang der Küste, 1932
Foto J Gaerdes; Nationalarchiv Namibia
Innenansicht einer Hütte in Conception Bay, 2001
Sammlung A & P Reiner
Überreste von zwei Landungsbooten bei Meob Bay, 2001
Sammlung A & P Reiner
Verlassene Minenausrüstung bei Grillenberger, 2001
Sammlung A & P Reiner
Landungssteg in Swakopmund, 1909
Sammlung A & P Reiner
Dampflokomobile, bekannt als „Martin Luther", mit Anhängern
Bundesarchiv/Nationalarchiv Namibia
Die Eisenbahnstation bei Seeheim, um 1930
Sammlung A & P Reiner
Bürogebäude in Kolmanskuppe, welches noch in den vierziger Jahren in Gebrauch war
Sammlung P Honeyborne
Die Hauptstraße in Elisabethbucht, um 1920
Foto A Lichtenheld; Nationalarchiv Namibia
Die Gebäude in Kolmanskuppe verschwinden unter dem Sand
Sammlung P Honeyborne
Die Wüste übernimmt Kolmanskuppe
Sammlung P Honeyborne
Das Haus des früheren Direktors in Kolmanskuppe, seit 1940 wurde es von jüngeren Führungskräften bewohnt
Sammlung P Honeyborne
Der Minenzug, der Lüderitz mit Pomona verband, 1937
Foto R Otto; Sammlung A & P Reiner
Mit Fünftonnerlastwagen wurden Vorräte zur Mündung des Oranje gebracht
Sammlung P Honeyborne
Die Werft von Georg Klinghardt, etwa 1897
Foto Klinghardt; Kap Archiv Depot / Nationalarchiv Namibia
Georg Klinghardt in seinem provisorischen Lager auf dem südlichen Bayweg, etwa 1897
Foto Klinghardt; Kap Archiv Depot / Nationalarchiv Namibia
Der Bogenfels
Foto D Symes
Die Mündung des Oranjeflusses, 1933/34
Sammlung P Honeyborne
Unterkünfte für Arbeiter in Oranjemund, 1937
Foto R Otto; Sammlung A & P Reiner
Haarschnitt der Luxusklasse, Van Zyl und De Villiers
Sammlung P Honeyborne
Mein Bett, ein bequemer Stuhl und ich beim Zeitunglesen
Sammlung P Honeyborne
So sieht es aus, wenn wir schlafen
Sammlung P Honeyborne
Die alten Ställe in Oranjemund
Sammlung P Honeyborne
Samstagmorgens werden die Kamele gewaschen
Sammlung P Honeyborne
Die neuen Ställe an der Mündung des Oranje befinden sich im Bau
Sammlung P Honeyborne
Ställe und Sattelplatz an der Mündung des Oranje
Sammlung P Honeyborne
Das Spukhaus „Hohenfels"
Sammlung P Honeyborne
Karte vom Sperrgebiet
SWA Annual, 1978
Witpütz
Sammlung P Honeyborne
Polizeistation Sendelingsdrift
Sammlung P Honeyborne
Ein Treffen in Sendelingsdrift
Sammlung P Honeyborne
Gütertransport mit der Fähre über den Oranje
Sammlung P Honeyborne
Kamelstreife im Sperrgebiet
Sammlung P Honeyborne
So kann der „Lohn" für Diamantensuche im Sperrgebiet aussehen
Sammlung P Honeyborne
Das Wasserloch bei Obib
Sammlung P Honeyborne
Auf Streife Eine Rast in der Wüste zwischen Witpütz und Chameis
Sammlung P Honeyborne
So kann es allen ergehen, die sich in dieses Gebiet vorwagen
Sammlung P Honeyborne
Noch eine namenlose Tragödie in der Wüste
Sammlung P Honeyborne
Schakal im Küstenstreifen der Namib
Sammlung A & P Reiner
Auf Streife im Sperrgebiet
Sammlung P Honeyborne
Auf diese Weise suchten wir während der Streife Schutz
Sammlung P Honeyborne
Straußenhahn in typischer Drohgebärde
Sammlung A & P Reiner
Waschanlagen bei der Flussmündung des Oranje
Sammlung P Honeyborne
Pat und Jess Honeyborne am Tag nach ihrer Hochzeit, Juni 1936
Sammlung P Honeyborne
Blick zum Diazpunkt
Nationalarchiv Namibia
Erste Entwicklungen bei Angra Pequena, der Landungssteg und die ersten Häuser, etwa 1896
Foto Klinghardt; Kap Archiv Depot / Nationalarchiv Namibia
Vögel auf der Ichaboe-Insel
Foto E Mehl Nachlass; Kap Archiv Depot / Nationalarchiv Namibia
Tafel, auf der die Annektierung der Ichaboe-Insel proklamiert wurde
Sammlung A & P Reiner
Mercury-Insel
Foto A J Clement; SWA Annual, 1978
Das Hotel in Bethanien, um 1920
Foto E Schoedder; Nationalarchiv Namibia
Pat Honeyborne sitzt auf dem Trittbrett eines „Dodge" Wagens
Sammlung P Honeyborne
Das ist der moderne Vertreter der Luftwaffe - komplett mit Pfeife!
Sammlung P Honeyborne
Am Grab eines deutschen Siedlers bei Daberasdrift
Sammlung P Honeyborne
Polizeistreife mit Gefangenen bei Daberasdrift
Sammlung P Honeyborne
Die alte Feste in Keetmanshoop
Nationalarchiv Namibia
Pat Honeyborne im Jahre 1941 in Keetmanshoop
Sammlung P Honeyborne
Pat Honeyborne mit seinen Kindern Patrick und Cherry
Sammlung P Honeyborne
Weihnachten 1942: Pat Honeyborne mit Frau Jess und Sohn Patrick
Sammlung P Honeyborne
Lastwagen der Firma SWA Safaris
Sammlung P Honeyborne
Spitzkoppe und Pontokberge
Foto H Roth; Nationalarchiv Namibia
Brandberg mit Köcherbaum
Foto H Roth; Nationalarchiv Namibia
Die „Weiße Dame" am Brandberg
Foto H zur Strassen; Nationalarchiv Namibia
Die Wüstenpflanze „Welwitschia mirabilis"
Foto H Roth; Nationalarchiv Namibia
Fabeltier bei Twyfelfontein
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Symbolfelsen in Twyfelfontein
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Twyfelfontein: Tiergravuren an einer Felsplatte
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Felsplatte mit Giraffe und Wildfährten in Twyfelfontein
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Löwenfelsen
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Teile von versteinerten Bäumen
Foto A Scherz; Nationalarchiv Namibia
Elefant in der Nähe von Ohopoho
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Der alte Aquädukt bei Warmquelle, kurz nach 1900 von Carl Schlettwein erbaut
Sammlung P Honeyborne
Die alte deutsche Feste bei Sesfontein, 1959
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Pat Honeyborne unterhält sich mit Mitgliedern der
Topnaargemeinschaft bei Sesfontein
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Die Wasserstelle bei Sanitatas
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Hüttensteinkreise
Sammlung P Honeyborne
Schieb! Schieb! Schieb! Ein sich täglich wiederholendes Erlebnis
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Rocky Point an der Skelettküste, 1959
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Die Skelettküste, wo sich grauenvolle Tragödien abspielten und Schiffe und Seeleute vom Sand begraben wurden
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Das Wrack der „Sir Charles Elliot"
Foto B Smith; Nationalarchiv Namibia
Sämtliche Lastwagen des Konvois sitzen im Sand des Hoanib fest
Foto B Smith; Nationalarchiv Namibia
Der Werkstattwagen sitzt bis auf das Chassis in der Salzpfanne fest
Foto B Smith; Nationalarchiv Namibia
Die Wasserstelle bei Sarusas
Foto J Gaerdes; Nationalarchiv Namibia
Dieter Aschenborn und Pat Honeyborne unterhalten die Teilnehmer der Safari am Lagerfeuer mit einem Konzert aus dem Stehgreif
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Himbafrauen bei Ohopoho (Opuwo), 1959
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Hererogräber an den Ufern des Kunene
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Rindergehöme bei einem Hererograb am Kunene Fluss
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Friedhof bei Humpata, 1957
Nationalarchiv Namibia
Gräber von Durstlandtreckem in der Etoschapfanne
Sammlung A & P Reiner
Ruinen von Strukturen, welche von den Durstlandtreckern während ihres kurzen Aufenthaltes in Kaoko/Otavi 1879-80 errichtet worden waren
Foto H Roth; Nationalarchiv Namibia
Jan Slagveld van der Merwe
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Unser Rastlager in Okaukuejo, Etoschapfanne
Foto A Mertens; Sammlung P Honeyborne
Mähnenlöwe
Sammlung A & P Reiner
Elefanten in der Etoschapfanne bei Gemsbokviakte
Foto C Winkler
Giraffe
Sammlung A & P Reiner
Gnus in der Etoschapfanne
Foto C Winkler
Die Feste in Namutoni, 1959
Sammlung P Honeyborne
Ein Blick in das Nosibtal
Foto H Roth
Die alte Straße nach Grootfontein
Foto E Staebe